Freiheit heisst, die Angst verlieren

Verweigerung, Widerstand und Opposition in der DDR: Der Ostseebezirk Rostock

By (author) Christian Halbrock

Book cover: Freiheit heisst, die Angst verlieren

Extent: 537 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: German Studies, Social Sciences 

Series: Analysen und Dokumente des BStU

Series volume number: 40, 40

Language: German

Hardback (Out of print)

(September 2014)

ISBN: 9783525351147

Price: $12.00

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An der Ostsee wurde in der DDR nicht nur Urlaub gemacht. Hier befanden sich die wichtigsten Werften und Hafen. Am Greifswalder Bodden lieferte ein Atomkraftwerk zehn Prozent des im Land verbrauchten Stroms. Es war nicht das einzige Prestigeobjekt der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) im Norden der DDR. Aus den altehrwurdigen Hansestadten Wismar, Rostock und Greifswald wollte die Fuhrung in Ost-Berlin sozialistische Vorzeigestadte machen. Ein Unterfangen, das nicht zuletzt auf Kosten der alten Bausubstanz realisiert werden sollte. Wie uberall in der DDR widersprachen Menschen der Politik der SED. Einzelne leisteten daruber hinaus Widerstand. Sie verteilten Flugblatter, schrieben nachts systemkritische Losungen an Hauswande oder zerstorten Agitationstafeln. Manche suchten nach Gleichgesinnten, um mit ihnen gemeinsam etwas gegen die Partei zu unternehmen. Wer sich in der DDR auflehnte, gehorte zu einer kleinen Minderheit im Lande. Stets gab es genugend Stimmen, die sich gegen jede Form von Verweigerung oder gar Widerstand aussprachen. Die meisten Menschen hatten sich in der DDR eingerichtet und mit den Verhaltnissen arrangiert. Um jene Menschen, die es trotzdem wagten gegen die Verhaltnisse aufzubegehren, um ihre Motive, um das, was sie taten, und wie ihre Mitmenschen auf sie reagierten geht es in diesem Buch. Christian Halbrock nimmt Verweigerung, Widerstand und Opposition zwischen 1950 und 1989 im Norden der DDR exemplarisch in den Blick. Im Zentrum steht dabei die Uberlieferung des Ministeriums fur Staatssicherheit, die systematisch gesichtet und quellenkritisch ausgewertet wurde.


An der Ostsee wurde in der DDR nicht nur Urlaub gemacht. Hier befanden sich die wichtigsten Werften und Hafen. Am Greifswalder Bodden lieferte ein Atomkraftwerk zehn Prozent des im Land verbrauchten Stroms. Es war nicht das einzige Prestigeobjekt der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) im Norden der DDR. Aus den altehrwurdigen Hansestadten Wismar, Rostock und Greifswald wollte die Fuhrung in Ost-Berlin sozialistische Vorzeigestadte machen. Ein Unterfangen, das nicht zuletzt auf Kosten der alten Bausubstanz realisiert werden sollte. Wie uberall in der DDR widersprachen Menschen der Politik der SED. Einzelne leisteten daruber hinaus Widerstand. Sie verteilten Flugblatter, schrieben nachts systemkritische Losungen an Hauswande oder zerstorten Agitationstafeln. Manche suchten nach Gleichgesinnten, um mit ihnen gemeinsam etwas gegen die Partei zu unternehmen. Wer sich in der DDR auflehnte, gehorte zu einer kleinen Minderheit im Lande. Stets gab es genugend Stimmen, die sich gegen jede Form von Verweigerung oder gar Widerstand aussprachen. Die meisten Menschen hatten sich in der DDR eingerichtet und mit den Verhaltnissen arrangiert. Um jene Menschen, die es trotzdem wagten gegen die Verhaltnisse aufzubegehren, um ihre Motive, um das, was sie taten, und wie ihre Mitmenschen auf sie reagierten geht es in diesem Buch. Christian Halbrock nimmt Verweigerung, Widerstand und Opposition zwischen 1950 und 1989 im Norden der DDR exemplarisch in den Blick. Im Zentrum steht dabei die Uberlieferung des Ministeriums fur Staatssicherheit, die systematisch gesichtet und quellenkritisch ausgewertet wurde.

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