Amerikanismus

Kulturelle Abgrenzung von Europa und US-Nationalismus im frühen 20. Jahrhundert

By (author) Adelheid von Saldern

Book cover: Amerikanismus

Extent: 428 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Transatlantische Historische Studien

Language: German

Hardback (Published)

(December 2013)

ISBN: 9783515104708

6.1 x 9.02 inches

Price: $77.00

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Die Studie untersucht die vielfaltigen Verbindungslinien im fruhen 20. Jahrhundert zwischen der Suche nach amerikanischer Identitat und dem Wunsch nach einer von Europa unabhangigen, eigenstandigen Kunst und Kultur. Im Mittelpunkt stehen dabei die meinungsbildenden liberalen Zeitschriften dieser Zeit. Deutlich wird das kulturnationalistische Bestreben amerikanischer Publizisten, Kunstler und Schriftsteller, die USA von europaischen Einflussnahmen und postkolonialen Befindlichkeiten zu befreien. Dieser kulturelle Nationalismus fallt nicht zufallig in eine Phase intensivierter Amerikanisierungspolitik. Hierbei wurden Abgrenzungen zu Rassismus, Eugenik und Nativismus haufig uberschritten, und Alternativkonzepte der “Anderen” im Lande fanden in den Diskursen uber nationale Identitat kaum Widerhall.Der europaische Antiamerikanismus der 1920er Jahre bot den zumeist transatlantisch eingestellten Publizisten mannigfache Gelegenheiten, die Andersartigkeit Europas und die Differenz der USA zum Alten Kontinent herauszustellen sowie gleichzeitig die transatlantischen Kommunikations- und Ubersetzungsprozesse zu intensivieren.


Die Studie untersucht die vielfaltigen Verbindungslinien im fruhen 20. Jahrhundert zwischen der Suche nach amerikanischer Identitat und dem Wunsch nach einer von Europa unabhangigen, eigenstandigen Kunst und Kultur. Im Mittelpunkt stehen dabei die meinungsbildenden liberalen Zeitschriften dieser Zeit. Deutlich wird das kulturnationalistische Bestreben amerikanischer Publizisten, Kunstler und Schriftsteller, die USA von europaischen Einflussnahmen und postkolonialen Befindlichkeiten zu befreien. Dieser kulturelle Nationalismus fallt nicht zufallig in eine Phase intensivierter Amerikanisierungspolitik. Hierbei wurden Abgrenzungen zu Rassismus, Eugenik und Nativismus haufig uberschritten, und Alternativkonzepte der “Anderen” im Lande fanden in den Diskursen uber nationale Identitat kaum Widerhall.Der europaische Antiamerikanismus der 1920er Jahre bot den zumeist transatlantisch eingestellten Publizisten mannigfache Gelegenheiten, die Andersartigkeit Europas und die Differenz der USA zum Alten Kontinent herauszustellen sowie gleichzeitig die transatlantischen Kommunikations- und Ubersetzungsprozesse zu intensivieren.

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