Unter Ausschluss der Öffentlichkeit?

Akteure und Strategien supranationaler Informationspolitik in der Gründungsphase der europäischen Integration, 1952–1972

By (author) Alexander Reinfeldt

Book cover: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit?

Paperback (Published)

(November 2013)

ISBN: 9783515102032

6.69 x 9.49 inches

Price: $93.00

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Der europaische Integrationsprozess seit den fruhen 1950er Jahren war ein Elitenprozess, wesentlich gepragt durch das Prinzip der funktionalen Herrschaft unabhangiger Experten. Die Beteiligung einer breiteren Offentlichkeit war nicht vorgesehen und fur das Fortschreiten des Integrationsprozesses zunachst auch nicht entscheidend. Warum also betrieben die ersten supranationalen europaischen Institutionen, die Hohe Behorde der EGKS und die Kommissionen von EWG und EURATOM, seit ihrer Grundung eine gezielte Informationspolitik? Alexander Reinfeldt geht in einer supranationalen, akteurszentrierten Forschungsperspektive erstmals umfassend der Frage nach den Motiven und Strategien supranationaler Informationspolitik zwischen den fruhen 1950er und 1970er Jahren nach und leistet damit einen Beitrag zur Erforschung des Selbstverstandnisses und der Bedeutung supranationaler Akteure im europaischen Integrationsprozess. Er macht verstandlich, wie es zu der noch heute erkennbaren Distanz zwischen dem Europa der Institutionen und den Burgern kommen konnte.


Der europaische Integrationsprozess seit den fruhen 1950er Jahren war ein Elitenprozess, wesentlich gepragt durch das Prinzip der funktionalen Herrschaft unabhangiger Experten. Die Beteiligung einer breiteren Offentlichkeit war nicht vorgesehen und fur das Fortschreiten des Integrationsprozesses zunachst auch nicht entscheidend. Warum also betrieben die ersten supranationalen europaischen Institutionen, die Hohe Behorde der EGKS und die Kommissionen von EWG und EURATOM, seit ihrer Grundung eine gezielte Informationspolitik? Alexander Reinfeldt geht in einer supranationalen, akteurszentrierten Forschungsperspektive erstmals umfassend der Frage nach den Motiven und Strategien supranationaler Informationspolitik zwischen den fruhen 1950er und 1970er Jahren nach und leistet damit einen Beitrag zur Erforschung des Selbstverstandnisses und der Bedeutung supranationaler Akteure im europaischen Integrationsprozess. Er macht verstandlich, wie es zu der noch heute erkennbaren Distanz zwischen dem Europa der Institutionen und den Burgern kommen konnte.

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