Vom europäischen Verbindungsbüro zur transnationalen Gewerkschaftsorganisation

Organisation, Strategien und Machtpotentiale des Europäischen Metallgewerkschaftsbundes bis 1990

By (author) Yves Clairmont

Book cover: Vom europäischen Verbindungsbüro zur transnationalen Gewerkschaftsorganisation

Paperback (Published)

(August 2014)

ISBN: 9783515108522

6.69 x 9.49 inches

Price: $120.00

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Von Beginn der Europaischen Integration an schufen auch die Gewerkschaften Formen der Zusammenarbeit fur den europaischen Gemeinschaftsraum. Unter den sich herausbildenden Europaischen Gewerkschaftsverbanden (EGV) nahm der Zusammenschluss der Metallgewerkschaften eine herausragende Stellung ein: Der Europaische Metallgewerkschaftsbund (EMB) schloss die traditionell im Gewerkschaftsbereich fuhrenden, da mitgliederstarken und gut organisierten Metallarbeitnehmerorganisationen zusammen und vertrat zugleich mit der Metall- und Elektroindustrie Leitindustrien fur Europa, die Taktgeber fur den technologischen und okonomischen Wandel waren. Erstmals wird durch Yves Clairmont die Entwicklung der europaischen Metallgewerkschaftszusammenarbeit von deren Anfangen in der Montanunion bis zur zeitgeschichtlichen Zasur um 1990 wissenschaftlich nachgezeichnet. Hierbei zeigt sich, dass die Metallgewerkschaften – ausgehend von einem kleinen Koordinationsburo – ihre Organisationsstrukturen und -strategien sukzessive dem europaischen Mehrebenensystem anpassten und starkten. Es gelang ihnen so zunehmend, originar gewerkschaftliche Machtpotentiale fur Europa zu entfalteten, so dass sich der EMB schon vor der Jahrtausendwende zu einer transnationalen Gewerkschaftsorganisation formierte.


Von Beginn der Europaischen Integration an schufen auch die Gewerkschaften Formen der Zusammenarbeit fur den europaischen Gemeinschaftsraum. Unter den sich herausbildenden Europaischen Gewerkschaftsverbanden (EGV) nahm der Zusammenschluss der Metallgewerkschaften eine herausragende Stellung ein: Der Europaische Metallgewerkschaftsbund (EMB) schloss die traditionell im Gewerkschaftsbereich fuhrenden, da mitgliederstarken und gut organisierten Metallarbeitnehmerorganisationen zusammen und vertrat zugleich mit der Metall- und Elektroindustrie Leitindustrien fur Europa, die Taktgeber fur den technologischen und okonomischen Wandel waren. Erstmals wird durch Yves Clairmont die Entwicklung der europaischen Metallgewerkschaftszusammenarbeit von deren Anfangen in der Montanunion bis zur zeitgeschichtlichen Zasur um 1990 wissenschaftlich nachgezeichnet. Hierbei zeigt sich, dass die Metallgewerkschaften – ausgehend von einem kleinen Koordinationsburo – ihre Organisationsstrukturen und -strategien sukzessive dem europaischen Mehrebenensystem anpassten und starkten. Es gelang ihnen so zunehmend, originar gewerkschaftliche Machtpotentiale fur Europa zu entfalteten, so dass sich der EMB schon vor der Jahrtausendwende zu einer transnationalen Gewerkschaftsorganisation formierte.

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