Generationenbeziehungen in den Historien Herodots

by Johannes Brehm

Book cover: Generationenbeziehungen in den Historien Herodots

Extent: 285 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Classical Studies

Series: Classica et Orientalia

Series volume number: 8

Language: German

Hardback (Published)

(October 2013)

ISBN: 9783447069601

6.65 x 9.45 inches

Price: $72.00

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In his historical records, Herodotus of Halicarnassus not only describes conflicts between the Greek world and the barbarians of the East, but he also illustrates the history of the main centers of Asian power and their leaders. In the role of the historian, he presents his material from a perspective that in terms of its content and structure is based primarily on the succession of the five great generations of kings of the Lydian and Persian Empire. In his study, Johannes Brehm focuses mainly on the analysis of the succession of rulers based on critical reflection on the possible meanings of the key term “generation” and the question of its theoretical applicability in Classical Philology. Brehm thereby evokes a differentiated picture of intergenerational relationships in Herodotus’ historical records which, following an approach from a mainly literary studies perspective, takes into account both questions and conclusions resulting from research into ancient history. German text.


Herodot aus Halikarnass beschreibt in seinen Historien nicht nur die konfliktreichen Auseinandersetzungen der griechischen Welt mit den Barbaren des Ostens, sondern legt zugleich die Geschichte der asiatischen Machtzentren und ihrer Potentaten offen. In der Prasentation seines Stoffes nimmt der Historiograph dabei eine Perspektive ein, die sich inhaltlich wie strukturell vorrangig an der Abfolge von funf bedeutenden Konigsgenerationen des lydischen und persischen Reichs orientiert. Im Zentrum von Johannes Brehms Studie steht die Analyse dieser Herrschersukzession. Auf der Grundlage einer kritischen Reflexion der Bedeutungsdimensionen des Schlusselbegriffs “Generation” und der Problematisierung seiner theoretischen Anwendbarkeit in der Klassischen Philologie widmet sich Brehm zwei zentralen Untersuchungsaspekten: Zum einen wird die auffallige Konzeption zweier Warnerfiguren betrachtet, die jeweils uber die Dauer mehrerer Konigsgenerationen hinweg wirksam sind und uber ihre rezeptionssteuernde Funktion das historische Handeln und die individuellen charakterlichen Dispositionen der Potentaten interpretierbar machen. Zum anderen wird das in den Historien erkennbare, verzweigte Netz einer genealogischen Verknupfung der lydischen, medischen und persischen Konigshauser aufgezeigt sowie nach dynastischen Kontinuitaten und Zasuren gefragt. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen hierbei auf den entscheidenden Generationenwechseln in der Geschichte des fruhen persischen Reiches. Auf diese Weise entsteht ein differenziertes Bild der Generationenbeziehungen in Herodots Historien, das ausgehend von einem primar literaturwissenschaftlichen Zugang gleichermassen althistorische Forschungsergebnisse und -fragen berucksichtigt.

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