Kommunikation – Objekt und Agens von Wissenschaft

Contributions by Ingrid Paus-Hasebrink Contributions by Ralph Mocikat Contributions by Harald Lesch Contributions by Irmela Hijiya-Kirschnereit Contributions by W. Tecumseh Fitch Contributions by Ulrich Ammon Contributions by Barbara Seidlhofer Contributions by Gernot Gruber Contributions by Stefan Griller Contributions by Karl Sigmund Edited by Heinrich Schmidinger Edited by Reinhard Neck Edited by Susanne Weigelin-Schwiedrzik

Book cover: Kommunikation – Objekt und Agens von Wissenschaft

Extent: 202 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Language & Linguistics

Series: Wissenschaft - Bildung - Politik

Language: German

Paperback (Forthcoming)

(June 2013)

ISBN: 9783205794899

6.06 x 9.21 inches

Price: $50.00

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Wissenschaft beruht auf dem dialogischen Prinzip, das sowohl in der Kommunikation zwischen Forschenden derselben Disziplin als auch disziplinenubergreifend den Erkenntnisprozess in der Wissenschaft moglich macht. Das dialogische Prinzip greift in der Wissenschaft, aber auch im Verhaltnis von forschendem Subjekt und zu erforschendem Objekt. Ob wir hypothesengetrieben arbeiten oder meinen, die Erkenntnisse voraussetzungslos dem Gegenstand entlocken zu konnen, der Prozess der Erkenntnisfindung ist in der Wissenschaft ein Dialog des Forschenden mit dem Gegenstand der Forschung und damit auch ein Prozess der Kommunikation. Kommunikation ist der Wissenschaft inharent und zugleich in vielen Wissenschaftsdisziplinen ein Gegenstand der Forschung. Sie ist aber auch das wichtigste Bindeglied zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Ohne diese zusatzliche Funktion von Wissenschaft in der Gesellschaft wurde sich diese der Fahigkeit berauben, ihre Erkenntnisse in eine breitere Offentlichkeit zu tragen und im Dialog mit dieser Offentlichkeit neue Anstosse fur die Forschung zu identifizieren.


Wissenschaft beruht auf dem dialogischen Prinzip, das sowohl in der Kommunikation zwischen Forschenden derselben Disziplin als auch disziplinenubergreifend den Erkenntnisprozess in der Wissenschaft moglich macht. Das dialogische Prinzip greift in der Wissenschaft, aber auch im Verhaltnis von forschendem Subjekt und zu erforschendem Objekt. Ob wir hypothesengetrieben arbeiten oder meinen, die Erkenntnisse voraussetzungslos dem Gegenstand entlocken zu konnen, der Prozess der Erkenntnisfindung ist in der Wissenschaft ein Dialog des Forschenden mit dem Gegenstand der Forschung und damit auch ein Prozess der Kommunikation. Kommunikation ist der Wissenschaft inharent und zugleich in vielen Wissenschaftsdisziplinen ein Gegenstand der Forschung. Sie ist aber auch das wichtigste Bindeglied zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Ohne diese zusatzliche Funktion von Wissenschaft in der Gesellschaft wurde sich diese der Fahigkeit berauben, ihre Erkenntnisse in eine breitere Offentlichkeit zu tragen und im Dialog mit dieser Offentlichkeit neue Anstosse fur die Forschung zu identifizieren.

  • Contributions by Ingrid Paus-Hasebrink
  • Contributions by Ralph Mocikat
  • Contributions by Harald Lesch
  • Contributions by Irmela Hijiya-Kirschnereit
  • Contributions by W. Tecumseh Fitch
  • Contributions by Ulrich Ammon
  • Contributions by Barbara Seidlhofer
  • Contributions by Gernot Gruber
  • Contributions by Stefan Griller
  • Contributions by Karl Sigmund
  • Edited by Heinrich Schmidinger
  • Edited by Reinhard Neck
  • Edited by Susanne Weigelin-Schwiedrzik