Zwischen Augustus und Antinoos

Tradition und Innovation im Prinzipat Hadrians

By (author) Christian Seebacher

Book cover: Zwischen Augustus und Antinoos

Extent: 443 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Classical Studies

Series: Studies in Ancient Monarchies

Language: German

Hardback (Published)

(March 2020)

ISBN: 9783515125864

6.69 x 9.49 inches

Price: $135.00

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Nach dem Tod des Princeps Traian sah sich sein Nachfolger Hadrian mit einem schweren Erbe konfrontiert. Mehr noch als die Ungewissheit seiner Adoption machte die ubermachtige Selbstdarstellung Traians als bester aller Principes seine Herrschaft prekar: Sie liess Hadrian kaum Spielraum mit dem vorgeblich uneinholbaren Vorganger gleichzuziehen. Aus diesem Grund anderte Hadrian die Parameter seiner Selbstdarstellung radikal. Einerseits betonte er den direkten Anschluss seiner Herrschaft an jene des Augustus und damit an die Anfange des Prinzipats, andererseits wurden Rekurse auf Griechenland zu einem konstitutiven Teil der hadrianischen Imago. Christian Seebacher zeigt, auf welche Weise Hadrian diese auf den ersten Blick hochst widerspruchlichen Modi der Selbstbeschreibung zu einem stimmigen Bild seiner Herrscherpersonlichkeit und seines Prinzipats zu vereinen und nutzbar zu machen verstand. Damit liefert Seebacher auch einen Beitrag zur Diskussion um Kontinuitat und Wandel im romischen Prinzipat.

Christian Seebacher studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Geschichte an der Universität Konstanz und am Royal Holloway College (University of London). Promotion in Alter Geschichte an der Universität Konstanz, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2018 Mitarbeiter an der Universität Vechta. Forschungsschwerpunkte: der römische Prinzipat (insbes. erstes und zweites Jahrhundert n. Chr.), Antikenrezeption (insbes. im Hollywood-Spielfilm), Gabentausch in antiken Gesellschaften (vergleichende Perspektive).

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