Zur Frage der Kriegsschuld Russlands 1914
Zwei Dossiers
Edited by Arno Bammé By (author) Ferdinand Tönnies
Hardback (Published)
(February 2022)
ISBN: 9783890197609
5.98 x 8.46 inches
Price: $131.00
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In zwei zum Teil sehr umfangreichen Monographien (»Die Schuldfrage. Russlands Urheberschaft nach Zeugnissen aus dem Jahre 2014« sowie »Der Zarismus und seine Bundesgenossen 1914. Neue Beiträge zur Kriegsschuldfrage«) versucht Tönnies nachzuweisen, dass es vor allem die russische Expansionspolitik war, die zum Desaster des Ersten Weltkriegs geführt habe. Nach dem verlorenen Krieg gegen Japan und verunsichert durch innere Unruhen wendete sie sich wieder dem Balkan und der Meerenge der Dardanellen zu, wobei ihr bewusst gewesen sei, dass eine Eroberung Zargrads (Konstantinopels) nur im Rahmen eines gesamteuropäischen Kriegs zu erreichen war.
Einen wesentlichen Anlass für seine beiden Schriften sah Tönnies darin, die dem Deutschen Reich vorgeworfene und im Versailler Vertrag festgeschriebene These der Alleinschuld Deutschlands am Krieg zu widerlegen.
Vieles von dem, was er vorträgt, ist inzwischen von der Geschichtsforschung bestätigt worden (exemplarisch: Clark 2013, Münkler 2013, Winkler 2016). Gleichwohl handelt es sich bei seinen Dossiers weniger um ausgewogene wissenschaftliche Expertisen, sondern um bewusst parteiisch gehaltene Streitschriften gegen die »In zwei zum Teil sehr umfangreichen Monographien (»Die Schuldfrage. Russlands Urheberschaft nach Zeugnissen aus dem Jahre 2014« sowie »Der Zarismus und seine Bundesgenossen 1914. Neue Beiträge zur Kriegsschuldfrage«) versucht Tönnies nachzuweisen, dass es vor allem die russische Expansionspolitik war, die zum Desaster des Ersten Weltkriegs geführt habe. Nach dem verlorenen Krieg gegen Japan und verunsichert durch innere Unruhen wendete sie sich wieder dem Balkan und der Meerenge der Dardanellen zu, wobei ihr bewusst gewesen sei, dass eine Eroberung Zargrads (Konstantinopels) nur im Rahmen eines gesamteuropäischen Kriegs zu erreichen war.
Einen wesentlichen Anlass für seine beiden Schriften sah Tönnies darin, die dem Deutschen Reich vorgeworfene und im Versailler Vertrag festgeschriebene These der Alleinschuld Deutschlands am Krieg zu widerlegen.
Vieles von dem, was er vorträgt, ist inzwischen von der Geschichtsforschung bestätigt worden (exemplarisch: Clark 2013, Münkler 2013, Winkler 2016). Gleichwohl handelt es sich bei seinen Dossiers weniger um ausgewogene wissenschaftliche Expertisen, sondern um bewusst parteiisch gehaltene Streitschriften gegen die »Kriegsschuldlüge«, wie sie seinerzeit von den Siegermächten kolportiert und gepflegt wurde.
- Edited by Arno Bammé
- By (author) Ferdinand Tönnies
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