»Won’t the law give me my freedom?«

Sklaverei vor Gericht (1750-1800)

By (author) Carolin Retzlaff

Image coming soon

Extent: 224 pages

Publisher: Brill | Schöningh

Subjects: Eighteenth-Century Studies

Language: German

Hardback (Published)

(June 2014)

ISBN: 9783506779144

6.18 x 9.17 inches

Price: $60.00

On back order

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gehörte Sklaverei in Nordamerika zum Alltag. Aber nicht nur weiße Abolitionisten begannen dagegen zu kämpfen. Auch Versklavte selbst gingen gegen ihren Status vor. Denn so eindeutig, wie die Grenzen zwischen Freiheit und Unfreiheit zunächst scheinen, waren sie keineswegs: Tatsächlich gab es Versklavte, die für ihre Freiheit vor Gericht zogen. In diesen Prozessen führten sie unterschiedliche Begründungen an: ihre Herkunft, Verträge und mündliche Vereinbarungen oder auch ihre Teilnahme am Unabhängigkeitskrieg. In Plädoyers, Stellungnahmen und Zeugenaussagen geben die Gerichtsakten Einblicke in die Lebenswelt von Sklavinnen und Sklaven, in ihre persönlichen Schicksale und die Beziehungen zu ihren Besitzern.

Carolin Retzlaff ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main.

  • By (author) Carolin Retzlaff

Sehepunkte 15 (2015), 15.09.2015
Rezensent Florian Kerschbaumer lobt den Band als "eine gut lesbare und wohl durchdachte Arbeit, die durch eine kluge und anregende Systematisierung ein nachvollziehbares Gesamtbild zeichnet."
Hier finden sie die komplette Besprechung.

Gerda Henkel Stiftung, 19.03.2015
Lesen Sie hier das vollständige Interview.

—