Unheimliche Erinnerung – erinnerte Unheimlichkeit
Nationalsozialismus im literarischen Gedächtnis
By (author) Christoph Leitgeb
Hardback (Published)
(March 2020)
ISBN: 9783770565368
6.1 x 9.25 inches
Price: $96.00
On back order
Wie wird Erinnerung an den Nationalsozialismus überliefert und neu konstruiert? Christoph Leitgebs Buch stellt diese Frage an das Gedächtnis von Literatur, ausgehend von Theorien des Unheimlichen.
Ein Essay Sigmund Freuds steht am Anfang einer Tradition von vor allem französisch- und englischsprachigen Theorien, die das Konzept des »Unheimlichen« aus der Psychoanalyse in die Kulturwissenschaften übertragen. Dieses Buch zeigt Konsequenzen daraus für den Zusammenhang von Unheimlichem und Erinnerung. Exemplarische Analysen zu Autorinnen und Autoren wie Ilse Aichinger, Heimrad Bäcker, Thomas Harlan oder Josef Winkler stellen die Frage: Warum und wie wird Erinnerung an den Nationalsozialismus als »unheimlich« dargestellt, ausgehend von ganz unterschiedlichen biografischen Positionen?
Wie wird Erinnerung an den Nationalsozialismus überliefert und neu konstruiert? Christoph Leitgebs Buch stellt diese Frage an das Gedächtnis von Literatur, ausgehend von Theorien des Unheimlichen.
Ein Essay Sigmund Freuds steht am Anfang einer Tradition von vor allem französisch- und englischsprachigen Theorien, die das Konzept des »Unheimlichen« aus der Psychoanalyse in die Kulturwissenschaften übertragen. Dieses Buch zeigt Konsequenzen daraus für den Zusammenhang von Unheimlichem und Erinnerung. Exemplarische Analysen zu Autorinnen und Autoren wie Ilse Aichinger, Heimrad Bäcker, Thomas Harlan oder Josef Winkler stellen die Frage: Warum und wie wird Erinnerung an den Nationalsozialismus als »unheimlich« dargestellt, ausgehend von ganz unterschiedlichen biografischen Positionen?
- By (author) Christoph Leitgeb
Die Referentin 01.03.2017
In einem Interview mit dem Magazin "Die Referentin" hat der Autor Christoph Leitgeb die Grundideen seines Buches erläutert. Lesen Sie das Interview auf der Webseite von Die Referentin.Die Presse 28.03.2020
"Leitgebs detailreiches Werk versucht, literarische Sprecharten und Annäherungen an eine Ästhetik der Unheimlichkeit nachzuvollziehen [...].Sein Resümee: Das Unheimliche lässt sich vielleicht nicht auf einen letzten, einheitlichen Begriff reduzieren. Doch die Fülle von Einzelanalysen macht die Auseinandersetzung eines literarischen Gedächtnisses mit der Erfahrung von Gewalt nachvollziehbar." (Mariele Schulze Berndt)Der Standard, 23.04.2020
"Wie die aktuelle Ausnahmesituation führt auch der literarische Umgang mit einer 'kranken' Vergangenheit in die Gefilde des Unheimlichen."
Lesen Sie den gesamten Beitrag von Doris Griesser zum Buch von Christoph Leitgeb auf www.derstandard.at.Literaturhaus Wien, 30.04.2020
"Es ist der große Vorzug der vorliegenden Abhandlung, dass sie nicht nur eine Vielfalt einleuchtender Textinterpretationen, sondern auch ein klar strukturiertes theoretisches Gerüst bietet, das zugleich offen genug ist, um weitergedacht und adaptiert werden zu können." (Roland Innerhofer)
Lesen Sie die vollständige Rezension auf www.literaturhauswien.at.German Quarterly Review, Frühjahr 2021
"While Leitgeb makes evident that the uncanny cannot be reduced to a definitive term, the wealth of individual analyses of literary texts underscores how memory bears trauma and is able to pass on this horror and eerie, unsettling experience to readers." (Kirsten Krick-Aigner)—
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