Städtebau im vorrömischen Judäa und Nabatäa

Zwischen einheimischer Tradition und griechisch-römischen Einflüssen

By (author) Eva Träder

Image coming soon

Extent: 502, 516 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Ancient Near East, Architecture, Mediterranean Archaeology

Series: Philippika

Series volume number: 186

Language: German

Hardback (Published)

(August 2025)

ISBN: 9783447123914

8.27 x 11.69 inches

Price: $150.00

Out of stock

Die Konige von Judaa und Nabataa herrschten uber Teile des heutigen Israels, Palastinas, Jordaniens, Saudi-Arabiens, Syriens und Libanons und konnten trotz des stetig zunehmenden romischen Einflusses in der Region ihre Unabhangigkeit bis in das spate 1. und fruhe 2. Jahrhundert n.Chr. bewahren. Als mit Rom verbundete Konige befanden sie sich in einer herausfordernden politischen Situation, in der sie sich zum einen in der Offentlichkeit als unabhangige Herrscher darstellen wollten und zum anderen den Anspruchen Roms Rechnung tragen mussten. Ein beliebtes Mittel der koniglichen Selbstdarstellung war die Errichtung von grossen und prachtig ausgestatteten offentlichen Bauten, die neben ihren funktionalen Aufgaben auch der Verfolgung propagandistischer und politischer Ziele dienen konnten. Eva Trader behandelt in ihrer Studie den Stadtebau in Judaa und Nabataa. Die offentlichen Bauwerke aus der Mitte des 1. Jahrhunderts v.Chr. bis zum spaten 1. /fruhen 2. Jahrhundert n.Chr. werden ausfuhrlich beschrieben, in ihrem urbanistischen Kontext betrachtet und in die regionale Entwicklung eingeordnet. Um die komplexen Fragen nach dem Verlauf und der Gestalt vorromischer Urbanisierungsprozesse zu beantworten, wurde eine grosse Menge verstreut publizierter Informationen zu den Gebauden des Betrachtungsraums zusammengetragen und wo moglich in neuen Zeichnungen dokumentiert. Durch vergleichende Untersuchungen werden zudem regionale Eigenheiten hinsichtlich bestimmter Gebaudetypen und Tendenzen der Architekturrezeption herausgearbeitet.

  • By (author) Eva Träder