Römische Geschichtsschreibung
Grundlagen und Entwicklungen. Eine Einführung
By (author) Andreas Mehl
Paperback (Out of print)
(October 2001)
ISBN: 9783170152533
6.1 x 9.13 inches
Price: $27.00
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Seit der grossen Auseinandersetzung Roms mit Karthago im spaten 3. Jahrhundert v.Chr., dem 2. Punischen Krieg, gibt es von Romern verfasste Geschichtsschreibung mit Rom als Hauptgegenstand. Sie speist sich vor allem aus zwei Quellen, dem Traditionsbewusstsein und -bemuhen in den Familien der Fuhrungsschicht Roms, also der Senatorenschaft, und aus der kulturellen, insbesondere literarischen Hellenisierung der Romer. Im vorliegenden Buch werden Entwicklungen der romischen Geschichtsschreibung bis in die christliche Spatantike dargelegt. Dabei werden aus der Uberzeugung heraus, dass romische Historiographie vor allem durch den gemeinsamen Gegenstand “Rom” zu definieren ist, fur die romische Kaiserzeit griechischsprachige Autoren aus dem Osten des Mittelmeerraums einbezogen, vor allem soweit in ihren Werken Rom bzw. das Romische Reich thematisiert ist. Dieses Vorgehen lasst erkennen, dass das Geschichtsdenken im Romischen Reich weniger von der sprachlichen Heimat eines Autors als von seiner Zugehorigkeit zur Fuhrungsschicht des Reiches bestimmt worden ist.
Seit der grossen Auseinandersetzung Roms mit Karthago im spaten 3. Jahrhundert v.Chr., dem 2. Punischen Krieg, gibt es von Romern verfasste Geschichtsschreibung mit Rom als Hauptgegenstand. Sie speist sich vor allem aus zwei Quellen, dem Traditionsbewusstsein und -bemuhen in den Familien der Fuhrungsschicht Roms, also der Senatorenschaft, und aus der kulturellen, insbesondere literarischen Hellenisierung der Romer. Im vorliegenden Buch werden Entwicklungen der romischen Geschichtsschreibung bis in die christliche Spatantike dargelegt. Dabei werden aus der Uberzeugung heraus, dass romische Historiographie vor allem durch den gemeinsamen Gegenstand “Rom” zu definieren ist, fur die romische Kaiserzeit griechischsprachige Autoren aus dem Osten des Mittelmeerraums einbezogen, vor allem soweit in ihren Werken Rom bzw. das Romische Reich thematisiert ist. Dieses Vorgehen lasst erkennen, dass das Geschichtsdenken im Romischen Reich weniger von der sprachlichen Heimat eines Autors als von seiner Zugehorigkeit zur Fuhrungsschicht des Reiches bestimmt worden ist.
- By (author) Andreas Mehl
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