Rom und seine Kaiser im Historienfilm

By (author) Martin Lindner

Book cover: Rom und seine Kaiser im Historienfilm

Extent: 332 pages

Publisher: Heinrich-Barth Institute

Subjects: Classical Studies, Music & Performing Arts

Language: German

Hardback (Published)

(November 2007)

ISBN: 9783938032183

Price: $82.00

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Der Film ist die popularste Form der Antikenrezeption. Er lockt Millionen von Zuschauern ins Kino oder vor den Bildschirm und bringt sie dazu, sich uber viele Stunden hinweg mit althistorischen Themen zu beschaftigen. Die Bewertung in den betroffenen Teildisziplinen ist zwiespaltig: Der Historienfilm irritiert und fasziniert zugleich, indem er sich stark von einer wissenschaftlichen Geschichtsdarstellung abhebt. Wie historisch ist die gezeigte Antike? Welche Traditionen liegen der lebendig gewordenen Vergangenheit zugrunde? Wie gestaltet der Historienfilm seine Erzahlung? Worin bestehen seine ubergreifenden und seine individuellen Merkmale? Welche methodischen Herausforderungen stellt der Film fur eine historische Untersuchung? Und wie kann der Antikenfilm in Forschung und Lehre eingesetzt werden? Die vorliegende Studie hinterfragt Konzepte wie Authentizitat und Legitimitat am Beispiel der romischen Kaiserzeit im Historienfilm. Auf der Basis mehrerer Hundert Produktionen wird eine interdisziplinare Perspektive entwickelt und ein Modell der filmischen Antike entworfen. Im Zentrum stehen die Herrscherfiguren und ihr Einsatz als Exponenten bestimmter Zeitabschnitte.

  • By (author) Martin Lindner

"... eine (...) gelungene und um Objektivitat bemuhte Studie, die zahlreiche Anregungen bietet und der Erforschung der filmischen Antike groaen Nutzen bescheren wird." Michael Kleu, Anzeiger fur die Altertumswissenschaften, LXIV. Band (2011), 3./4. Heft, Sp. 226-231 "Lindner hat mit seiner Dissertation eine methodisch breite Grundlage fur die stoffliche Erschlieaung und Nutzbarmachung von Filmen mit in der Historie spielenden Handlungen gelegt. (...) Wer die Faszination (...) einbinden und nutzbar machen will fur deren methodisch abgesicherte und zuverlassige Interpretation (...) wird hier solide Kenntnisse und konkrete methodische Beispiele finden. Daa er moglicherweise seine Interpretationen und Vergleiche nicht auf eine so breite Materialbasis und deren stupende Kenntnis wird stutzen konne, wie Lindner sie besitzt, wird hinzunehmen sein." Wilbert Ubbens, Informationsmittel (IFB): digitales Rezensionsorgan fur Bibliothek und Wissenschaft "Unvermeidlicherweise stoat L(indner) immer wieder auf das fur den Historienfilm fundamentale Problem der Authenzitat. Er mochte diesen Begriff lieber meiden und von Legitimitatsstrategien und Realitatskonzepten sprechen, wobei es offenbar einen Punkt gebe, 'ab dem wir bereit sind, die bewegten Bilder als Geschichtsdarstellung zu begreifen, und dieser Punkt ist von individuellen Faktoren wie Bildung und Lebenswelt abhangig' (S.227). So zutreffend letzteres zweifellos ist, so rechtfertigt es doch kam den geradezu schrankenlosen Relativismus, dem L(indner) das Wort redet." Marcus Junkelmann, HZ 289 (2009), S. 390-391 "Die Darstellung von Antike im Historienfilm hat sich inzwischen als eigener Forschungszweig etabliert, was nicht zuletzt auch den Schriften von Martin Lindner geschuldet ist." Tatjana Timoschenko, sehepunkte 9 (2009), Nr. 12 "Lindner betritt mit seinem Buch zweifellos Neuland und gerade die theoretischen Aspekte haben epochenubergreifenden Wert." Kresimir Matijevic, BMCR "... grundlegende Basis fur jegliche weitere Forschung in diesem Gebiet." Sven Gunther, H-Soz-u-Kult
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