Philologie auf zweiter Stufe

Literarische Rezeptionen und Inszenierungen hellenistischer Gelehrsamkeit

Edited by Gregor Bitto Edited by Anna Ginestí Rosell

Book cover: Philologie auf zweiter Stufe

Extent: 280 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Classical Studies, Literary Studies

Series: Palingenesia

Language: English, French, German

Hardback (Published)

(March 2019)

ISBN: 9783515123570

6.69 x 9.49 inches

Price: $101.00

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Die hellenistische und posthellenistische Literatur zeichnet sich durch eine intensive Wechselwirkung zwischen Philologie und “schoner” Literatur aus. Literaturwissenschaftliche Erkenntnisse und Techniken verbleiben nicht im engen Kreis philologischer Spezialgelehrsamkeit, sondern werden u.a. uber den Schulunterricht zum Grundbestand intellektueller Auseinandersetzung mit und durch Literatur. Ein romischer Dichter rechnet mit einem Leser, der nicht nur seine griechischen Vorlaufer, sondern auch die philologische Literatur zu diesen kennt. Im offentlichen Diskurs gehort das Vorfuhren philologischer Kenntnisse zum allgemeinen Bildungsideal. Und beim Symposion zeichnet die Fahigkeit, in philologischer Manier uber literarische Werke zu diskutieren, den idealen Teilnehmer aus. Dieser, mit G. Genette, als Philologie “auf zweiter Stufe” zu bezeichnenden Rezeption hellenistischer Gelehrsamkeit sind die in diesem Band versammelten Fallstudien gewidmet, deren chronologisches Spektrum von der spatrepublikanischen lateinischen Literatur bis zur kaiserzeitlichen griechischen und lateinischen Literatur reicht.


Die hellenistische und posthellenistische Literatur zeichnet sich durch eine intensive Wechselwirkung zwischen Philologie und “schoner” Literatur aus. Literaturwissenschaftliche Erkenntnisse und Techniken verbleiben nicht im engen Kreis philologischer Spezialgelehrsamkeit, sondern werden u.a. uber den Schulunterricht zum Grundbestand intellektueller Auseinandersetzung mit und durch Literatur. Ein romischer Dichter rechnet mit einem Leser, der nicht nur seine griechischen Vorlaufer, sondern auch die philologische Literatur zu diesen kennt. Im offentlichen Diskurs gehort das Vorfuhren philologischer Kenntnisse zum allgemeinen Bildungsideal. Und beim Symposion zeichnet die Fahigkeit, in philologischer Manier uber literarische Werke zu diskutieren, den idealen Teilnehmer aus. Dieser, mit G. Genette, als Philologie “auf zweiter Stufe” zu bezeichnenden Rezeption hellenistischer Gelehrsamkeit sind die in diesem Band versammelten Fallstudien gewidmet, deren chronologisches Spektrum von der spatrepublikanischen lateinischen Literatur bis zur kaiserzeitlichen griechischen und lateinischen Literatur reicht.

  • Edited by Gregor Bitto
  • Edited by Anna Ginestí Rosell