Petrus, Clemens und Silvester

Heilige Papste in romischen Bildprogrammen des Hochmittelalters

By (author) Schnell & Steiner

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Extent: 320 pages

Publisher: Schnell & Steiner

Subjects: Art & Art History, Medieval Studies, Religious Studies

Language: German

Hardback (Published)

(September 2025)

ISBN: 9783795439781

Price: $57.00

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Papst Gregor VII. postuliert in seinem Dictatus papae (1075) die sofortige Heiligkeit eines kanonisch gewahlten und rechtmassig ins Amt eingesetzten Papstes. Die Arbeit untersucht, wie sich diese “unzweifelhafte” papstliche Heiligkeit in romischen Bildprogrammen des Hochmittelalters niederschlagt


Anhand von vier Fallstudien analysiert die Studie Innovationen und Transformationen von ikonografischen Motiven im 11. und 12. Jahrhundert., einer durch die einschneidenden Umwalzungen der Kirchenreform gepragten Zeit. Die Einzeluntersuchungen widmen sich dem Apostelfursten Petrus als erstem Inhaber der sedes apostolica, Clemens I. als unmittelbarem Nachfolger Petri sowie Silvester I. (314335), den Papst der “Konstantinischen Wende”. Gerade das Motiv der Drachenbindung Silvesters hat ab dem 11. Jahrhundert Konjunktur und avanciert zum Sinnbild der umfassenden Binde- und Losegewalt des Papstes. Abschlieaend stehen die heute verlorene Ausstattung des Nikolausoratoriums im ehem. Lateranpalast sowie die Apsis von S. Maria in Trastevere im Vergleich gegenuber: Beide Programme setzen rezente Inhaber des romischen Bischofsthrons auf sehr eigenwillige Weise als Heilige ins Bild.

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