Österreichische Denkmaltopographie, Band 6 (2026)
Salzburgs Burgen. Erzbischöfliche Wehrbauten in Mitteleuropa
By (author) Patrick Schicht By (author) Igor Sapač Edited by
Hardback (Published)
(September 2026)
ISBN: 9783700151012
8.31 x 11.69 inches
Price: $49.00
On back order
Das Erzbistum Salzburg war vom Mittelalter bis zu seiner Auflösung im Jahr 1803 ein über viele Jahrhunderte unabhängiges geistliches Fürstentum, dessen durch Schenkungen und Ankäufe rasch wachsende Herrschaften neben dem heutigen Bundesland Salzburg auch Teile Bayerns sowie West-, Süd- und Ostösterreichs und Sloweniens umfasst haben. Überall dort wurden starke Burgen errichtet und stetig erweitert, um sich gegen mächtige Nachbarn zu schützen, aber auch um die zugehörigen Regionen zu erschließen und zu verwalten. Gemeinsam mit den direkt unterstellten drei Bistümern sowie einer reichen Dienstmannschaft konnte man so über 200 Burgen sowie zahlreiche befestigte Städte und Märkte etablieren, die oftmals durch Angriffe und Belagerungen geprüft wurden, die aber in Friedenszeiten auch der prunkvollen Repräsentation dienten.
Auf Basis einer umfangreichen internationalen Inventarisation bietet dieses Buch erstmals eine konsequente Entstehungslinie Salzburger Wehrbauten. So zeichnen sich für einzelne Erzbischöfe charakteristische Bauformen ab, bei denen man aktuellste künstlerische, wehrtechnische und organisatorische Innovationen verarbeitet hat und die selbst zu überregionalen Vorbildern wurden. Reiche Freskenausstattungen, hochwertige Bauplastik und detailreiche Schnitzereien gehörten ebenso dazu wie eine große Zahl an Wappen und Inschriften, die gut organisierte Bauhütten erkennen lassen.
Durch die enge Mitarbeit von an zeitgenössischen Kirchenbaustellen tätigen Handwerkern entstanden für den Burgenbau einzigartige Gesamtkunstwerke, deren Schicksale hervorragend die Geschichte Salzburgs und des gesamten Ostalpenraums dokumentieren. Das vorliegende Buch fasst die aktuellen historischen sowie bauarchäologischen Kenntnisse zusammen und dient als internationales Denkmalinventar Salzburger Wehrbaukunst.
Das Erzbistum Salzburg war vom Mittelalter bis zu seiner Auflösung im Jahr 1803 ein über viele Jahrhunderte unabhängiges geistliches Fürstentum, dessen durch Schenkungen und Ankäufe rasch wachsende Herrschaften neben dem heutigen Bundesland Salzburg auch Teile Bayerns sowie West-, Süd- und Ostösterreichs und Sloweniens umfasst haben. Überall dort wurden starke Burgen errichtet und stetig erweitert, um sich gegen mächtige Nachbarn zu schützen, aber auch um die zugehörigen Regionen zu erschließen und zu verwalten. Gemeinsam mit den direkt unterstellten drei Bistümern sowie einer reichen Dienstmannschaft konnte man so über 200 Burgen sowie zahlreiche befestigte Städte und Märkte etablieren, die oftmals durch Angriffe und Belagerungen geprüft wurden, die aber in Friedenszeiten auch der prunkvollen Repräsentation dienten.
Auf Basis einer umfangreichen internationalen Inventarisation bietet dieses Buch erstmals eine konsequente Entstehungslinie Salzburger Wehrbauten. So zeichnen sich für einzelne Erzbischöfe charakteristische Bauformen ab, bei denen man aktuellste künstlerische, wehrtechnische und organisatorische Innovationen verarbeitet hat und die selbst zu überregionalen Vorbildern wurden. Reiche Freskenausstattungen, hochwertige Bauplastik und detailreiche Schnitzereien gehörten ebenso dazu wie eine große Zahl an Wappen und Inschriften, die gut organisierte Bauhütten erkennen lassen.
Durch die enge Mitarbeit von an zeitgenössischen Kirchenbaustellen tätigen Handwerkern entstanden für den Burgenbau einzigartige Gesamtkunstwerke, deren Schicksale hervorragend die Geschichte Salzburgs und des gesamten Ostalpenraums dokumentieren. Das vorliegende Buch fasst die aktuellen historischen sowie bauarchäologischen Kenntnisse zusammen und dient als internationales Denkmalinventar Salzburger Wehrbaukunst.
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