Motorphobia

Anti-automobiler Protest in Kaiserreich und Weimarer Republik

By (author) Uwe Fraunholz

Book cover: Motorphobia

Extent: 318 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Kritische Studien Zur Geschichtswissenschaft

Language: German

Paperback (Out of print)

(August 2002)

ISBN: 9783525351376

6.1 x 9.09 inches

Price: $47.00

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Autofeindschaft und gewalttätige Proteste: das Auto begann seinen Siegeszug gegen erhebliche Widerstände.


Die Motorisierung des Individualverkehrs war nicht nur mit einem Zugewinn an Freiheit und Effizienz verbunden, sondern führte bereits vor der massenhaften Verbreitung des Autos zu Konflikten und Widerständen. Uwe Fraunholz beschreibt und untersucht diesen teilweise gewalttätigen Widerstand, der sich vor allem auf dem Land manifestierte und erst in der Weimarer Republik abflaute. Deutschland beschritt in diesem Modernisierungsbereich keinen Sonderweg. Überall provozierte die zunehmende Verbreitung des Automobils den gewalttätigen Unmut der Nicht-Motorisierten. Doch die Abneigung war nicht grundsätzlicher Natur: Nirgends wurde Autofeindschaft zum Massenphänomen. Und mit dem zunehmenden Angebot auch für weniger betuchte Käufer geriet der Protest gegen das Auto zur Episode.

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