Licht und Transparenz

Der Fabrikbau und das Neue Bauen in den Architekturzeitschriften der Moderne. Studien zur Architektur der Moderne und industriellen Gestaltung, Band 2

by Rudolf Fischer

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Extent: 340 pages

Publisher: Dietrich Reimer Verlag

Subjects: Architecture

Language: German

Hardback (Out of print)

(May 2012)

ISBN: 9783786126652

Price: $87.00

Out of stock

In der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts entstanden innovative Fabrikgebaude, die in der zeitgenossischen Fachpresse intensiv diskutiert wurden – als Inkunabeln der Moderne. Im Zusammenspiel von Architektur und Ingenieurwesen bei der Entwicklung glaserner Fassaden wurde der Fabrikbau zum Wegbereiter der modernen Architektur. In der Diskussion um die architektonische Moderne wird heute oft die zentrale Rolle des Fabrikbaus ubersehen. Nach der Grundung des Deutschen Werkbundes 1907 sahen Architekten jedoch gerade in den Bauaufgaben der Industrie die Gelegenheit, eine neue Architektursprache jenseits traditioneller Stromungen zu entwickeln. Damit wurde die Frage nach dem Verhaltnis von Architekt und Ingenieur zu einem Streitpunkt in den einschlagigen Debatten. Adolf Behne stellte 1913 fest, der Industriebau sei ‘eine heute fast populare Angelegenheit’, der das Publikum mehr Aufmerksamkeit schenke als dem Kirchenbau oder der Theaterarchitektur. Nach dem Ersten Weltkrieg ermoglichten neue Techniken und Materialien kuhne Stahlkonstruktionen und die komplette Auflosung der Fassade. Als Hohepunkt dieser Entwicklung entstehen ab Ende der 1920er Jahre Tageslichtfabriken mit vorgehangter Glasfassade. Entwickelt von einer neuen Generation von Industriearchitekten, werden sie zu Wegbereitern der modernen Architektur. Architekturzeitschriften steuerten die Rezeption der Bauten und trugen zur Popularisierung des Industriebaus bei.

  • By (author) Rudolf Fischer

Der Kunsthistoriker Rudolf Fischer, dessen Forschungsschwerpunkt auf dem Industriebau und der Moderne liegen und der als ebenfalls gelernter Ingenieur sogar einen doppelten Zugang findet, hat dazu noch viel zu sagen.Die Arbeit ist, nicht nur ob der Fulle der gesichteten Publikationen und des dabei entdeckten und ausgewerteten Materials, ausserordentlich (empfehlenswert).Zwei sehr schwergewichtige und inhaltsreiche Bucher [dieses und Eisen, Markus: Vom Ledigenheim zum Boardinghouse; Anm. d. Verlags], die vor allem denen anempfohlen werden, die mehr als Tablebooks wunschen.