L’histoire en lignes et en rondelles

Les figures du temps chrétien au Moyen Âge

By (author) Jean-Claude Schmitt

Book cover: L’histoire en lignes et en rondelles

Extent: 84 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Medieval Studies, Religious Studies

Series: Wolfgang-Stammler-Gastprofessur

Language: French

Hardback (Published)

(December 2015)

ISBN: 9783954900398

6.69 x 9.45 inches

Price: $47.00

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Diagrams are not static figures, but they are rather, and in a double sense, dynamic configurations: firstly, through the interrelations they construct between the pieces of information which they provide, and secondly through the sequential ordering of several diagrams within any given textual or iconic work. That is to say, they present a rhythm or, to be even more precise, they create a visual rhythm which in turn refers to cosmic, biological, musical, ritual or social rhythms. Taking as its starting point the modern conceptualisation of social rhythms, this publication deepens our theoretical grasp of the concept of rhythm in the Middle Ages. In doing so, its aim is to enrich our understanding of diagrams and of their function in medieval culture.


French desciption: Les diagrammes (scientifiques, pedagogiques, historiques, liturgiques, moraux, etc.) ne sont pas des figures statiques, mais des configurations doublement dynamiques : par les relations quils etablissent entre les informations quils mobilisent et par la mise en serie de plusieurs diagrammes au sein de chaque uvre textuelle ou iconique. Autrement dit, ils presentent un rythme ou mieux encore, ils creent un rythme visuel, se referant lui-meme a des rythmes cosmiques, biologiques, musicaux, rituels ou sociaux. En approfondissant theoriquement la notion de rythme au Moyen Age (mais en partant de la notion moderne de rythmes sociaux), lexpose souhaite pouvoir enrichir notre comprehension des diagrammes et de leur fonction dans la culture medievale. German description: Die Frage nach der Zeit steht im Zentrum der Definition von Geschichte als Geisteswissenschaft. Aber was bedeutet die Zeit fur einen Historiker? Die Zeit ist der zwangslaufige Trager von evolutionaren Phanomenen, die der Historiker untersucht und zu erklaren versucht, die er aber viel seltener selbst zum Objekt seiner Reflexionen macht. Und wenn doch, dann fragt er sich: Was ist Zeit? Was die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft? Die Dauer, das Ereignis, das Datum, das Jahrhundert? Wie ist das Verhaltnis zwischen der Zeit der Geschichte und der Zeit der Erinnerung? Die historische Dimension des Ganzen: Was sind die Konzeptionen und die Reprasentationsweisen der Zeit in den vergangenen Gesellschaften? Wie haben die Menschen die Zeit in den vorausgegangenen Zivilisationen gemessen? In welchen zeitlichen Massstaben haben sie ihre taglichen Aktivitaten rhythmisiert? Wir leben heute in einer globalisierten Zeit, mit einer universellen Uhrzeit, gemessen mit den gleichen atomaren Techniken, die immer genauer werden, wohingegen fruher der Bereich der Ausdehnung der Zeiterfassung und der Kalender die raumlichen Grenzen eines einzelnen Volkes, einer Kultur, eines Konigreiches nicht uberschritten haben. Die Fragen bezuglich der Zeit sind in unserer heutigen Gesellschaft entscheidend. Deshalb ist es umso wichtiger, sie in einer Geschichte zu verorten, die sich aufmerksam den technischen Veranderungen der Zeitmessung, den Konzepten und jeglichen erdachten und abgebildeten Zeit-Formen in der Vergangenheit widmet. Dazu mochte die vorliegende Publikation mit einer Analyse der mittelalterlichen Darstellungsweisen von Zeit einen Beitrag liefern.

  • By (author) Jean-Claude Schmitt

„Der Band bietet Studierenden und Interessierten einen kompakten Überblick über die Vorstellungen von <Zeit> und <Zeitlichkeit> im Mittelalter und ihren vielfältigen Visualisierungen zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert. Jeder Abschnitt des Textes ist von farbigen Abbildungen im Tafelteil begleitet, die die Bildbeschreibungen und Argumente Schmitts unterstützen und anschaulich machen.“<br/><br/>Von: Anja Rathmann-Lutz<br/>In: Mittellateinisches Jahrbuch (Sonderdruck), Band 52 (2017) 2, S. 314-316.
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