Körperdissoziation
By (author) Mathias Hirsch Series edited by Franz Resch Series edited by Inge Seiffge-Krenke
Paperback (Published)
(June 2018)
ISBN: 9783525406441
4.72 x 7.28 inches
Price: $22.00
In stock
Was steckt psychodynamisch dahinter, wenn Menschen sich selbst verletzen?
Wie lässt sich das Phänomen erklären, dass Menschen ihren eigenen Körper attackieren und sich selbst verletzen? Störungsbilder wie Selbstbeschädigung, Essstörungen, Hypochondrie oder Dysmorphophobie enthalten Selbstheilungsversuche, indem ein (Körper-)Teil geopfert wird, um das Ganze, das Selbst, zu retten. So wird das fragile Selbst, die Identität gesichert oder soll es wenigstens. In der frühkindlichen Entwicklung folgt eine Integration des Körperselbst in die Repräsentanz des Selbst. Frühe Traumata stören diese Integration; spätere, darauf aufpfropfende Traumata führen häufig zu Dissoziationen des Körperselbst. Der Körper kann wie ein Objekt verwendet werden. Der Zweck der Dissoziation ist die Lokalisierung der traumatischen Gewalt, die in das Selbst eindringt, in den abgespaltenen Körper, so dass das Gesamtselbst überlebt. Beispiele von Patientinnen und Patienten machen die Darstellung lebendig und überzeugend.
- By (author) Mathias Hirsch
- Series edited by Franz Resch
- Series edited by Inge Seiffge-Krenke
Other Titles in this Series
Chronische Depression, Trauma und Embodiment
Eine transgenerative Perspektive in psychoanalytischen Behandlungen
Kompetent mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung umgehen
Techniken und didaktische Konzepte
Transsexualismus – Genderdysphorie – Geschlechtsinkongruenz – Transidentität
Der schwierige Weg der Entpathologisierung
