Kontinuitäten und Brüche in den römisch-markomannischen Beziehungen während der Kaiserzeit

Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltag neben einer antiken Supermacht

By (author) Sebastian Hartung

Book cover: Kontinuitäten und Brüche in den römisch-markomannischen Beziehungen während der Kaiserzeit

Extent: 714 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Classical Studies

Series: Geographica Historica

Language: German

Hardback (Published)

(April 2024)

ISBN: 9783515136099

6.69 x 9.49 inches

Price: $168.00

On back order

Die Arbeit verfolgt die politische, soziale, okonomische und kulturelle Geschichte der Markomannen. In der unruhigen, von Gefolgschaften durchzogenen Germania magna der Kaiserzeit stellte der suebische Stamm an der Mitteldonau fur das Imperium aussergewohnlich stabile und stark romanisierte foederati dar. Trotz seltener, mitunter aber heftiger Konflikte wie den Markomannenkriegen liessen sich die Markomannen uber rund ein halbes Jahrtausend hinweg ausserst eng in den imperialen Wirkungskreis einbinden – sei es unter dem beruchtigten Marbod, dem horigen Vannius oder der frommen Fritigil. Die langfristige Interaktion beider Akteure war trotz der romischen Ubermacht keine Einbahnstrasse, sondern fusste auf einem enormen kontinuierlichen Waren- und Ideentransfer. Sebastian Hartung greift in seiner Studie erstmalig die etlichen Forschungsergebnisse zum Bohmischen Becken und dem March-Thaya-Raum der Antike auf, die speziell seit dem Ende des Kalten Kriegs erzielt wurden, und verbindet sie zu einer koharenten, tiefgreifenden, multithematischen Studie, die moglichst viele Facetten der markomannischen Stammesgesellschaft von ihrer Genese bis zu ihrem Zerfall behandelt.


Die Arbeit verfolgt die politische, soziale, okonomische und kulturelle Geschichte der Markomannen. In der unruhigen, von Gefolgschaften durchzogenen Germania magna der Kaiserzeit stellte der suebische Stamm an der Mitteldonau fur das Imperium aussergewohnlich stabile und stark romanisierte foederati dar. Trotz seltener, mitunter aber heftiger Konflikte wie den Markomannenkriegen liessen sich die Markomannen uber rund ein halbes Jahrtausend hinweg ausserst eng in den imperialen Wirkungskreis einbinden – sei es unter dem beruchtigten Marbod, dem horigen Vannius oder der frommen Fritigil. Die langfristige Interaktion beider Akteure war trotz der romischen Ubermacht keine Einbahnstrasse, sondern fusste auf einem enormen kontinuierlichen Waren- und Ideentransfer. Sebastian Hartung greift in seiner Studie erstmalig die etlichen Forschungsergebnisse zum Bohmischen Becken und dem March-Thaya-Raum der Antike auf, die speziell seit dem Ende des Kalten Kriegs erzielt wurden, und verbindet sie zu einer koharenten, tiefgreifenden, multithematischen Studie, die moglichst viele Facetten der markomannischen Stammesgesellschaft von ihrer Genese bis zu ihrem Zerfall behandelt.

  • By (author) Sebastian Hartung