J. Vermeer van Delft. Junge Dame mit Perlenhalsband

Ein Werk aus der Gemaldegalerie - Staatliche Museen zu Berlin Preussischer Kulturbesitz - Berlin-Tiergarten - Kulturforum, Matthaikirchplatz

by Thierry Greub

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Extent: 28 pages

Publisher: Dietrich Reimer Verlag

Subjects: Art & Art History

Series: Der Berliner Kunstbrief

Language: German

(Paperback) (Out of print)

(December 2003)

ISBN: 9783786124481

Price: $7.00

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Around 1664 the Delft painter Johannes Vermeer painted one of his most charming works, the ‘Young Girl with a Pearl Necklace’. The light entering the room from the left and casting the rear wall of the room in a white-golden light, is of central importance for the majestic effect of this painting. Der Maler Johannes Vermeer hat mit dem um 1664 entstandenen Gemalde ‘Junge Dame mit Perlenhalsband’ eines seiner anmutigsten Werke geschaffen. Von zentraler Wichtigkeit fur die Wirkung des Bildes ist das von links in das Zimmer einfallende Licht, welches die Ruckwand des Raumes weissgolden zum Leuchten bringt. Thierry Greub versucht zu klaren, wer der Auftraggeber des Bildes gewesen sein konnte und in wessen Besitz es sich befand. Vom Autor ausgewertete Dokumente erlauben es, entweder einen Mazen des Delfter Malers oder diesen selbst als Eigentumer des Bildes anzunehmen. Daruber hinaus vermag Greub zu zeigen, dass Vermeer das Werk zunachst anders konzipiert hatte und ursprunglich eine Landkarte die Ruckwand zierte. Erstmals wird hier geklart, um welche Karte es sich dabei handelte und wie das Gemalde in dieser ersten Version aussah. In der auf uns gekommenen Endfassung des Bildes ersetzte Vermeer die Landkarte durch die Ruckwand des Raumes. Erst durch diese Reduktion wird die weisse Wand zu einem aktiven Kraftfeld, welches die Blicke der Frau und des Betrachters bundelt und leitet. Das gesamte Bild thematisiert weniger – wie bisher von der Forschung angenommen wurde – Eitelkeit und Verganglichkeit als vielmehr Fragilitat und Sinnlichkeit des Sehvorgangs an sich.

  • By (author) Thierry Greub