“Idea matheseos universae”

Ordnungssysteme und Welterklärung an den deutschen Universitäten in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts

Edited by Klaus-Dieter Herbst Edited by Helmut G. Walther

Book cover: “Idea matheseos universae”

Extent: 138 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Earth & Life Sciences 

Series: Quellen und Beitrage zur Geschichte der Universitat Jena

Language: German

Paperback (Published)

(August 2012)

ISBN: 9783515101943

6.69 x 9.49 inches

Price: $54.00

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Der Mathematiker Erhard Weigel (1625-1699) gilt bisher als einer der bedeutendsten deutschen Vertreter der sog. “Fruhaufklarung”. Dieser Band hinterfragt nun diesen traditionellen und deshalb allzu bequemen philosophiegeschichtlichen Begriff nach seiner Erklarungsfunktion innerhalb der modernen Wissenschaftsgeschichte. In komparatistischer Sicht auf die deutsche Universitatslandschaft nehmen die Beitrager den institutionellen Rahmen und seine konkreten Auswirkungen auf den Lehrbetrieb in den Blick, um die Bedingungen des damaligen Wissenschaftsverstandnisses und seiner Entwicklungsrichtungen zu untersuchen. Im Fokus stehen die Verwandlungen der aristotelischen Basis des Wissenschaftsverstandnisses und was sich damalige Universitatslehrer als Autoren explizit (z.B. in Form wissenschaftstheoretischer Schriften und Lehrbucher) oder implizit (z.B. in Form der von ihnen praktizierten Wissenschaft) unter Wissenschaft vorgestellt und ihrem gelehrten Publikum vermittelt haben.

Helmut G. Walther, geb. 1944, hatte bis zu seiner Emeritierung den Lehrstuhl fur Mittelalterliche Geschichte an der Universitat Jena inne. Forschungsschwerpunkte: Soziale Tragergruppen politischer Ideen im Mittelalter, Geschichte der gelehrten Rechte im Mittelalter, Staatsbildungsprozesse seit dem spateren Mittelalter, Geschichte der religiosen Bewegungen und Haresien im Mittelalter, Beziehungen zwischen Abendland und Islam, Universitats- und Wissenschaftsgeschichte; Rezeptionsgeschichte des Mittelalters.

  • Edited by Klaus-Dieter Herbst
  • Edited by Helmut G. Walther