Hungern – Hamstern – Heimkehren

Erinnerungen an die Jahre 1918 bis 1921

Edited by Peter Eigner Edited by Günter Müller

Book cover: Hungern – Hamstern – Heimkehren

Extent: 323 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: German Studies, Literary Studies, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Damit es nicht verlorengeh

Language: German

Hardback (Out of print)

(October 2017)

ISBN: 9783205206569

5.08 x 8.11 inches

Price: $32.00

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Die tiefgreifenden historischen Veranderungen um das Jahr 1918 und die verheerenden Folgen des verlorenen Kriegs werden in diesem Buch anhand von personlichen Erinnerungen und Tagebuchnotizen veranschaulicht. Erzahlungen von Kriegsheimkehrern und Zivilpersonen, von Kindern, Jugendlichen und Ehefrauen gewahren vielerlei Einblicke in eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und des alltaglichen Uberlebenskampfs. Das Ende des Ersten Weltkriegs und der Habsburgermonarchie markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Osterreichs, der 100 Jahre spater kaum noch in seinen gesellschafts- und kulturgeschichtlichen Dimensionen nachvollziehbar ist. Politische Ereignisse wie der Zusammenbruch des Kaiserreichs, die Grundung der Ersten Republik, der Friedensvertrag von St. Germain mit der Festlegung der neuen Landesgrenzen dominieren in Geschichtsbuchern meist das Bild der Zeitenwende. Dieser Band erweitert den Blick und fuhrt vor Augen, wie Menschen unterschiedlicher Herkunft die Jahre zwischen 1918 und 1921 erlebten und wie sie sich mit den veranderten Lebensumstanden zurechtfanden. Ein Lehrer, ein Chauffeur, ein Postbeamter, eine Volksbildnerin, eine Krankenschwester, heimgekehrte Offiziere und Mannschaftssolda- ten, zwei Offiziersgattinnen und viele andere erzahlen von der Bewaltigung personlicher und materieller Verluste und vom bedrohlichen Mangel an lebensnotwendigen Gutern. Der Umgang mit ungewohnten Herausforderungen des Alltags und die Suche nach neuen Orientierungen stehen im Mittelpunkt der hier vorgestellten Selbstzeugnisse.


Die tiefgreifenden historischen Veranderungen um das Jahr 1918 und die verheerenden Folgen des verlorenen Kriegs werden in diesem Buch anhand von personlichen Erinnerungen und Tagebuchnotizen veranschaulicht. Erzahlungen von Kriegsheimkehrern und Zivilpersonen, von Kindern, Jugendlichen und Ehefrauen gewahren vielerlei Einblicke in eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und des alltaglichen Uberlebenskampfs. Das Ende des Ersten Weltkriegs und der Habsburgermonarchie markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Osterreichs, der 100 Jahre spater kaum noch in seinen gesellschafts- und kulturgeschichtlichen Dimensionen nachvollziehbar ist. Politische Ereignisse wie der Zusammenbruch des Kaiserreichs, die Grundung der Ersten Republik, der Friedensvertrag von St. Germain mit der Festlegung der neuen Landesgrenzen dominieren in Geschichtsbuchern meist das Bild der Zeitenwende. Dieser Band erweitert den Blick und fuhrt vor Augen, wie Menschen unterschiedlicher Herkunft die Jahre zwischen 1918 und 1921 erlebten und wie sie sich mit den veranderten Lebensumstanden zurechtfanden. Ein Lehrer, ein Chauffeur, ein Postbeamter, eine Volksbildnerin, eine Krankenschwester, heimgekehrte Offiziere und Mannschaftssolda- ten, zwei Offiziersgattinnen und viele andere erzahlen von der Bewaltigung personlicher und materieller Verluste und vom bedrohlichen Mangel an lebensnotwendigen Gutern. Der Umgang mit ungewohnten Herausforderungen des Alltags und die Suche nach neuen Orientierungen stehen im Mittelpunkt der hier vorgestellten Selbstzeugnisse.

  • Edited by Peter Eigner
  • Edited by Günter Müller