Fremde Worte

Medien für 'Gastarbeiter' in der Bundesrepublik im Spannungsfeld von Außen- und Sozialpolitik

By (author) Roberto Sala

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Extent: 340 pages

Publisher: Brill | Schöningh

Subjects: Communications, Film, & Media Studies, Social Sciences 

Series: Studien zur Historischen Migrationsforschung

Series volume number: 22

Language: German

Hardback (Published)

(July 2011)

ISBN: 9783506771063

6.18 x 9.17 inches

Price: $75.00

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Zwischen Propaganda und Integration: Eine unbekannte Seite der Geschichte der Einwanderung. Ist von den ›Gastarbeitern‹ die Rede, kreisen die Gedanken um Themen wie das Leben in Baracken, die Blindheit der Ausländerpolitik oder die Herzlosigkeit der Massenanwerbung. Außerhalb dieser gängigen Opfergeschichte finden die vielschichtigen Geschehnisse der Arbeitsmigration in die Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre kaum Beachtung. Das Buch rekonstruiert die brisante Geschichte der Rundfunksendungen und Zeitungen, die sich speziell an Einwanderer richteten. Sollten die fremdsprachigen Medien anfänglich die Arbeitsmigranten vor kommunistischen Einflüssen schützen, wurden sie bald zur Zielscheibe der autoritär regierten Herkunftsländer. Obwohl außenpolitische Kontroversen fortwährend auf ihnen lasteten, entwickelten sich aber die fremdsprachigen Medien vor allem zur sozialen Stütze im Alltag der ›Gastarbeiter‹.


Zwischen Propaganda und Integration: Eine unbekannte Seite der Geschichte der Einwanderung. Ist von den ›Gastarbeitern‹ die Rede, kreisen die Gedanken um Themen wie das Leben in Baracken, die Blindheit der Ausländerpolitik oder die Herzlosigkeit der Massenanwerbung. Außerhalb dieser gängigen Opfergeschichte finden die vielschichtigen Geschehnisse der Arbeitsmigration in die Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre kaum Beachtung. Das Buch rekonstruiert die brisante Geschichte der Rundfunksendungen und Zeitungen, die sich speziell an Einwanderer richteten. Sollten die fremdsprachigen Medien anfänglich die Arbeitsmigranten vor kommunistischen Einflüssen schützen, wurden sie bald zur Zielscheibe der autoritär regierten Herkunftsländer. Obwohl außenpolitische Kontroversen fortwährend auf ihnen lasteten, entwickelten sich aber die fremdsprachigen Medien vor allem zur sozialen Stütze im Alltag der ›Gastarbeiter‹.

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