Ethik des antiken Platonismus

Der platonische Weg zum Glück in Systematik, Entstehung und historischem Kontext. Akten der 12. Tagung der Karl und Gertrud Abel-Stiftung vom 15.–18. Oktober 2009 in Münster

Edited by Christian Pietsch

Book cover: Ethik des antiken Platonismus

Extent: 333 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Classical Studies, Philosophy

Series: Philosophie der Antike

Language: German, Italian

Hardback (Published)

(May 2013)

ISBN: 9783515101585

6.69 x 9.49 inches

Price: $104.00

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Platon (429/8 – 349/8 v. Chr.) begrundete eine Philosophie, deren Nachwirkung die europaische Geistesgeschichte nachhaltig bestimmte. Der ‘Platonismus’ erreichte in der romischen Kaiserzeit seinen ersten Hohepunkt. Eine umfassende Darstellung seiner Ethik, in der die systematischen, genetischen und historischen Aspekte zusammengefuhrt werden, steht jedoch bisher noch aus. Dieser Band sieht hier seine Aufgabe. Er ist das Ergebnis einer internationalen Tagung an der Universitat Munster. Zahlreiche Experten stellen die Ethik des kaiserzeitlichen Platonismus in systematischer Abfolge dar. Die Themen reichen von Grundlagenfragen nach der Verortung der Ethik innerhalb der Philosophie (M. Bonazzi) und ihren psychologischen Voraussetzungen (F. Drews) uber die platonische Tugend-, Guter- und Freiheitslehre (A. Linguiti, Ch. Tornau, Ch. Pietsch) sowie die Handlungstheorie (M. Perkams) bis hin zu den politischen Wirkungen platonischer Ethik (O’Meara). Doch wenn auch diese und weitere Beitrage die aktuelle Fachforschung reprasentieren, soll zugleich durch Allgemeinverstandlichkeit auch dem wachsenden Interesse eines weiteren Publikums an ethischen Fragestellungen Rechnung getragen werden.

Christian Pietsch (geb. 1960) studierte von 1980-1986 Klassische Philologie und Philosophie an den Universitaten Mainz und Tubingen. 1992 wurde er mit der Arbeit Prinzipienfindung bei Aristoteles. Methoden und erkenntnistheoretische Grundlagen promoviert. 1996 erfolgte die Habilitation mit der Arbeit Die Argonautika des Apollonios von Rhodos. Untersuchungen zum Problem der einheitlichen Konzeption des Inhalts. Er ist seit 2003 Ordentlicher Professor fur Klassische Philologie/Grazistik an der Universitat Munster. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der antiken Philosophie, aber auch der griechischen, vor allem der hellenistischen Literatur. Er betreut seit dem Tod von Matthias Baltes (2003) das Forschungsprojekt ‘Der Platonismus in der Antike’, ist in den letzten Jahren jedoch zunehmend auch in interdisziplinare Forschungen eingebunden, was u.a. in der 2010 unter seiner Leitung erfolgten Grundung der Graduate School ‘European Classics’ zum Ausdruck kommt.

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