Erhabene Bilder

Die Kameen in der Antikensammlung Berlin

Bearbeitet von Gertrud Platz-Horster. Fotografiert von Bernhard Platz und Johannes Laurentius

Book cover: Erhabene Bilder

Extent: 408 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Art & Art History, Classical Studies

Language: German

Hardback (Published)

(December 2012)

ISBN: 9783895009068

8.27 x 11.02 inches

Price: $121.00

In stock

This volume presents the cameos of the Antikensammlung in Berlin, which essentially stem from the holdings of the private collections of the prince-electors of Brandenburg. Mainly unpublished until now, the collection holds 875 ancient, baroque, and classicistic cameos. In addition to detailed descriptions and full color photographs, the catalogue also contains studies on material, form, iconography, function, and chronology of the gems. German text.


English summary: The cameos in the Department of Antiquities at the State Museums in Berlin originate in the Kunstkammer of the Brandenburg Electors. The largely unpublished stock of 875 ancient, baroque and classicistic cameos mirror its changeful history of acquisition, loss and growth through 400 years. Cut from precious stone in high relief, these cimelia since the 3rd century BC have been estimated as embodiment of luxury and as delicate medium of power. Investigation in material and form, in depiction, function and dating, leads the catalogue; several appendices contain inventories and archival documents, concordances and indices. All objects are presented in new colour photos. German description: Die Kameen in der Antikensammlung Berlin gehen im Kern zuruck auf die Kunstkammer der brandenburgischen Kurfursten. Der grossenteils unpublizierte Bestand an 875 antiken, barocken und klassizistischen Kameen spiegelt die wechselvolle Geschichte von Erwerbung, Verlust und Zuwachs uber vierhundert Jahre. Diese erhaben in Edelstein geschnittenen Bilder galten seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. als Inbegriff von Luxus und als erlesenes Medium der Macht. Untersuchungen zu Material und Form, zu Darstellungen, Funktion und Datierung der Kleinodien sind dem Katalog vorangestellt; der Anhang umfasst Inventare und Archivalien, Konkordanzen und Register; alle Objekte werden in neuen Farbaufnahmen prasentiert.

  • By (author) Gertrud Platz-Horster
  • Photographs by Bernhard Platz
  • Photographs by Johannes Laurentius

„Une riche bibliographie et un indcx par matériaux, provenances, personnes et thèmes (p. 313-328) font de ce catalogue un outil de travail indispensable à toute recherche future sur la glyptique, permettant de saisir la finesse et la complexite du travail des graveurs.“<br/><br/>Von Véronique Dasen<br/><br/>In: Museum Helveticum, Vol. 71/1, Juni 2014, S.123.<br/><br/>------------------------------<br/>„Zusammengenommen werden alle Erwartungen, die man an eine zeitgemäße Erschließung von Museumsbeständen haben kann, mustergültig erfüllt. Die Verf. hat den Berliner Museen und der Fachwelt mit großer Akribie einen Bestandskatalog erarbeitet, dessen Texte12 um nahezu durchgängig farbige Abbildungen von hoher Qualität (angefertigt von Bernhard Platz und Johannes Laurentius) ergänzt werden. In diesen sind zudem verlorene Stücke und ausgewählte<br/>Objekte auch in Detailaufnahmen sowie mit Rückseiten dokumentiert (z.B. Taf. 6 Nr. 31; Taf. 7 Nr. 34; Taf. 12f. Nr. 57; Taf. 30 Nr. 167), so daß auch nachantike Einfassungen der Steine Berücksichtigung finden können. Die Kameen wurden vermutlich aufgrund des Größenspektrums der Objekte nicht maßstabsgetreu abgebildet, doch herrscht auf den Tafeln eine innere Maßstäblichkeit, durch die Verzerrungen vermieden werden konnten. Die Tafeln<br/>sind übersichtlich gestaltet, einzig auf den Taf. 37 und 46 erschweren kleine Unstimmigkeiten die Orientierung.14 Indem die Möglichkeiten, die der Berliner Bestand bietet, zur Gänze ausgeschöpft werden, ist es gelungen, nicht nur einen Bestandskatalog vorzulegen, sondern dem Band zugleich einen Handbuchcharakter zu Kameen von der Antike bis in die Neuzeit zu verleihen. Auch der Preis vermag diesen rundum positiven Eindruck nicht einzuschränken, da er angesichts der grosszügigen farbigen Ausstattung äußerst bibliotheksfreundlich ausgefallen ist.“<br/><br/>Jörn Lang<br/><br/>In: Göttinger Forum für Altertumswissenschaft 16 (2013) S. 1181-1192.
—