Emil Lasks Grundlehre

by Stephan Nachtsheim

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Extent: 251 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Philosophy

Language: German

Hardback (Published)

(March 1992)

ISBN: 9783161458965

Price: $93.00

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English summary: The book contains a critical analysis of and tribute to the fundamental philosophy of Emil Lask, a neo-Kantian well known for his legal philosophy but apart from that previously neglected. Above all the book deals at lenght with his doctrine of the self-justification of philosophy (ultimate justification) in a theory of the categories of philosophical cognition and its object. German description: Der fruh verstorbene Emil Lask, einer der originellsten Neukantianer, genoss bei seinen Zeitgenossen hochstes Ansehen. Heute ist seine Theorie jedoch – abgesehen von der fruhen Rechtsphilosophie – weitgehend unerschlossen.Lask hatte die neukantianischen Fundamentallehren tiefgreifend umgestaltet, um so eine moderne Transzendentalphilosophie zu begrunden. Das Buch wurdigt diese Revision und ihren sachlichen Ertrag nicht allein fur die theoretische Philosophie, sondern auch fur die ‘Aussenbezuge’ der Philosophie insgesamt:fur die neuen Ansatze einer Grundlegung der Wissenschaften (vor allem der Kulturwissenschaften), einer Kulturgliederung, einer Differenzierung der Geltungs- und Wertformen und einer Bestimmung des Verhaltnisses von reiner systematischer und angewandter Philosophie.Im Mittelpunkt steht ferner die Grundlehre Lasks als Selbstaufklarung der Philosophie (Kategorienlehre der Philosophie). Die Letzt- und Selbstbegrundungstheorie (Grundfrage: aus welchen Kategorien kann die Erkenntnis der Prinzipien und Kategorien selbst gerechtfertigt werden?) stellt eine bedeutende und selbstandige Leistung Lasks dar.Stephan Nachtsheim unterzieht diese Theorie einer eingehenden kritischen Analyse und diskutiert ihr Abschlusstheorem mit seinen internen Schwierigkeiten. Wegen des fragmentarischen Chrarakters der Laskschen Uberlegungen entwickelt der Autor im Zuge einer konstruierenden Erganzung wesentliche Stucke diese Letztbegrundungstheorie, um ihren ganzen Umfang sichtbar zu machen. Dabei zeigt sich u.a., dass die philosophische Selbstbegrundung von komplexerer Struktur ist, als Lask dies selbst angenommen hatte.

Stephan Nachtsheim, Geboren 1951; Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Germanistik in Bonn; 1978 Promotion; 1980-89 wiss. Mitarbeiter am Philosophischen Institut der Technischen Hochschule Aachen; 1990 Habilitation; seit 1990 Privatdozent an der Technischen Hochschule Aachen; Leiter der Forschungsstelle Nicolai Hartmann. Zentrum fur Ontologie und Transzendentalphilosophie an der Technischen Hochschule Aachen.

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