Ein Hortfund spätantiker Bronzemünzen aus Meckel, Eifelkreis Bitburg-Prüm

7486 Prägungen vom 3. Jahrhundert bis zur tetrarchisch-konstantinischen Zeit, verborgen 312/13 n. Chr.

By (author) Valeria Selke

Book cover: Ein Hortfund spätantiker Bronzemünzen aus Meckel, Eifelkreis Bitburg-Prüm

Extent: 752 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Classical Studies, Numismatics

Series: Beihefte zur Trierer Zeitschrift

Language: German

Hardback (Published)

(August 2021)

ISBN: 9783752000030

8.27 x 11.69 inches

Price: $117.00

On back order

PDF (Published)

(August 2021)

ISBN: 9783752005646

Price: $98.00

Der im Jahr 2010 auf einem Acker gefundene Munzschatz ist mit fast 7.500 Bronzemunzen einer der grossten vollstandig erhaltenen Hortfunde aus der Zeit um die Wende zum 4. Jahrhundert n. Chr. Er besteht neben einigen hundert Antoninianen der zweiten Halfte des 3. Jahrhunderts vor allem aus Folles der Tetrarchie und der ersten Regierungsjahre Konstantins d. Gr. Der Schatz wurde 312 n. Chr. nur 20 km entfernt von der Kaiserresidenz Trier vergraben. In numismatischer Hinsicht weist der Fund eine erstaunlich hohe Durchmischung auf: aus der nahegelegenen Trierer Munzstatte sind nur relativ wenige Pragungen enthalten gegenuber denen anderer, vor allem westlicher und zentraler, Munzstatten. Damit liefert dieser grosse Munzschatz, in dem sich die politische und monetare Lage zur Zeit seiner Entstehung spiegelt, auch neue Erkenntnisse zum Zirkulationsverhalten sowie zum Munzumlauf in Gallien.

  • By (author) Valeria Selke

„Dass nun die ebenso stattliche wie fundierte Publikation des Fundes vorliegt, ist schon auch einer besonderen Erwähnung<br/>wert, denn es waren finanziell und arbeitsmäßig große Leistungen zu erbringen. Hochachtung gebührt stellvertretend für alle Beteiligten Valeria Selke, die die Fundbearbeitung ehrenamtlich übernommen hatte. Im Katalogteil des Fundbandes (S. 101–449) wird jede der 7486 Münzen standardisiert mit Zitiernummer (MIR, überwiegend RIC), Münzstätte, Vs.- und Rs.-Legende, Vs.- und Rs.-Darstellung, Stempelstellung, Erhaltungsangabe, Abnutzungsgrad und Gewicht aufgeführt und im 294<br/>Tafeln umfassenden Tafelteil abgebildet. Diese gewaltige Materialmenge, die damit der Forschung zur Verfügung steht, ist in einer Vielzahl von Tabellen (S. 35–96) schon aufbereitet und damit unmittelbar nutzbar. (...) Für die numismatische Forschung zur Spätantike hat Valeria Selke einen beachtlichen Baustein beigetragen, der hohes Lob verdient.“<br/><br/>Von Jakob Riede<br/>In: MünzenRevue 2/2022, S. 160
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