Die verkaufte Malkunst

Jan Vermeers Gemälde im 20. Jahrhundert

Contributions by Imma Walderdorff Contributions by Bertrand Perz Contributions by Silke Reuther Contributions by Elke Oberthaler Contributions by Karl Schütz Edited by Monika Löscher Edited by Susanne Hehenberger

Book cover: Die verkaufte Malkunst

Extent: 339 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Art & Art History

Series: Schriftenreihe der Kommission fur Provenienzforschung

Language: German

Hardback (Published)

(December 2012)

ISBN: 9783205788164

6.97 x 9.72 inches

Price: $74.00

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Die “Malkunst” von Jan Vermeer van Delft war viele Jahre Bestandteil der Czernin’schen Gemaldegalerie in Wien. Seit 1932 versuchte Jaromir Czernin-Morzin, Erbe des Familienfideikommisses, das Bild zu verkaufen. Verhandlungen mit dem Industriellen Philipp F. Reemtsma hatten Ende 1939 zu keinem Abschluss gefuhrt. 1940 erwarb Adolf Hitler das Gemalde fur 1,65 Millionen Reichsmark. Nach Kriegsende beantragte Jaromir Czernin-Morzin mehrmals die Ruckstellung des seit Ende 1945 im Kunsthistorischen Museum in Wien verwahrten Bildes. Alle Antrage wurden abgewiesen. 2009 wurde neuerlich eine “Anregung der Ruckgabe” formuliert. 2011 empfahl der Kunstruckgabebeirat, das Bild nicht zu ubereignen. Der Sammelband beleuchtet im ersten Teil die Vorgeschichte und Geschichte des Verkaufs, die familienhistorischen Hintergrunde und die Ruckforderungen nach 1945. Die Beitrage im zweiten Teil befassen sich mit den kunst- und kulturhistorischen sowie gesellschaftspolitischen Zusammenhangen.

  • Contributions by Imma Walderdorff
  • Contributions by Bertrand Perz
  • Contributions by Silke Reuther
  • Contributions by Elke Oberthaler
  • Contributions by Karl Schütz
  • Edited by Monika Löscher
  • Edited by Susanne Hehenberger