Die sumerisch-akkadischen Balag-Gebete an Ninurta
Edition und Kommentar
by Adrian C. Heinrich
Zum altesten literarischen Erbe Mesopotamiens zahlen psalmenartige Lieder, die in der Emesal genannten Varietat der sumerischen Sprache verfasst sind und nach dem Instrument, mit dem man ihren Vortrag begleitete, Balag^(-Gebete) genannt wurden. Die Balag^-Gebete zeichnen sich durch lange Litaneien aus, in denen – mal klagend, mal preisend – die Allmacht der Gotter besungen wird. Um Gottesnahe zu bewahren und gottlichen Zorn zu besanftigen, wurden sie regelmassig im Gottesdienst in den Tempeln Assyriens und Babyloniens gesungen. Ihre komplexe Uberlieferungsgeschichte reicht vom fruhen zweiten Jahrtausend v.Chr. bis in die letzten Jahrhunderte vor der Zeitwende. Die sumerisch-akkadischen Balag-Gebete an Ninurta enthalt Editionen aller an den Gott Ninurta gerichteten Balag^-Gebete, die im ersten Jahrtausend v.Chr. in Mesopotamien uberliefert wurden. Ihr Wortlaut ist vor allem aus Tontafeln aus dem neuassyrischen Ninive und dem Babylon der Seleukiden- und Partherzeit bekannt. Ninurta, der Sohn des Gotterkonigs Enlil, ist eine der zentralen Gestalten des mesopotamischen Pantheons. Die an ihn gerichteten Balag^-Gebete enthalten zahlreiche Anspielungen auf die mythischen Heldentaten des Gottes, insbesondere auf seinen Kampf gegen die Machte des Chaos. Die Edition bietet nicht nur Transliterationen, Ubersetzungen und einen philologischen Kommentar, sondern auch eine detaillierte Dokumentation aller Parallelstellen aus anderen Emesal-Gebeten. Sie liefert einen Schlussel zum tieferen Verstandnis der Komposition der Ninurta-Balag^s und deren Verhaltnis zu den Emesal-Gebeten der altbabylonischen Zeit. Ausfuhrliche Verzeichnisse, ein Tafelteil mit Tabellen und Keilschriftautographien sowie ein Glossar, das den gesamten Wortschatz der Texte erschliesst, erganzen die Edition.
Zum altesten literarischen Erbe Mesopotamiens zahlen psalmenartige Lieder, die in der Emesal genannten Varietat der sumerischen Sprache verfasst sind und nach dem Instrument, mit dem man ihren Vortrag begleitete, Balag^(-Gebete) genannt wurden. Die Balag^-Gebete zeichnen sich durch lange Litaneien aus, in denen – mal klagend, mal preisend – die Allmacht der Gotter besungen wird. Um Gottesnahe zu bewahren und gottlichen Zorn zu besanftigen, wurden sie regelmassig im Gottesdienst in den Tempeln Assyriens und Babyloniens gesungen. Ihre komplexe Uberlieferungsgeschichte reicht vom fruhen zweiten Jahrtausend v.Chr. bis in die letzten Jahrhunderte vor der Zeitwende. Die sumerisch-akkadischen Balag-Gebete an Ninurta enthalt Editionen aller an den Gott Ninurta gerichteten Balag^-Gebete, die im ersten Jahrtausend v.Chr. in Mesopotamien uberliefert wurden. Ihr Wortlaut ist vor allem aus Tontafeln aus dem neuassyrischen Ninive und dem Babylon der Seleukiden- und Partherzeit bekannt. Ninurta, der Sohn des Gotterkonigs Enlil, ist eine der zentralen Gestalten des mesopotamischen Pantheons. Die an ihn gerichteten Balag^-Gebete enthalten zahlreiche Anspielungen auf die mythischen Heldentaten des Gottes, insbesondere auf seinen Kampf gegen die Machte des Chaos. Die Edition bietet nicht nur Transliterationen, Ubersetzungen und einen philologischen Kommentar, sondern auch eine detaillierte Dokumentation aller Parallelstellen aus anderen Emesal-Gebeten. Sie liefert einen Schlussel zum tieferen Verstandnis der Komposition der Ninurta-Balag^s und deren Verhaltnis zu den Emesal-Gebeten der altbabylonischen Zeit. Ausfuhrliche Verzeichnisse, ein Tafelteil mit Tabellen und Keilschriftautographien sowie ein Glossar, das den gesamten Wortschatz der Texte erschliesst, erganzen die Edition.
- By (author) Adrian C Heinrich
Other Titles in this Series
Similar Books
A Companion to Christianity and Sport in Europe and North America (19th-21st centuries)
Volume 1: Western and Eastern Europe
A Connecting Polemic in the Medieval Mediterranean
The Correspondence of Leo III and ʿUmar II
Volume 6
Ars Prophetica
Theology in the Poetry of Twentieth-Century Hebrew Poets Avraham Halfi, Shin Shalom, Amir Gilboa, and T. Carmi
As Messianism Turns to Heresy
The Regenstein Chair Lectures On Lurianic Kabbalah and Shabbatai Tzevi at Hebrew Union College - Cincinnati
Boğazköy Tablets in the Museum of Anatolian Civilizations (Bo 9032–Bo 9097)
Anadolu Medeniyetleri Müzesinde Bulunan Boğazköy Tabletleri (Bo 9032–Bo 9097)
Volume 4
Connecting the Dots: Counting, Writing, and the Beginnings of Civilization
The Secret Lives of Clay Tokens: A Memoir
Creating the Woman in Antiquity
Proceedings of the 16th Melammu Workshop, Innsbruck, 2–3 June 2022
Volume 13
Cultic Kisses
Fruitful Encounters Between Deities and Humans. Festschrift for Angelika Berlejung on the Occasion of Her 65th Birthday
Curating the Prehistoric Past
Studies on West Asian Archaeology and Beyond in Honour of Yoshihiro Nishiaki
De/colonizing Theologies
Glocal Histories, Contemporary Challenges, Theoretical Reflections
Volume 4
Drunk the Potion, No Whit Charmed
The Doctrine of Pure and Perfect Souls from Iamblichus to Damascius
