Die page blanche in der Literatur und bildenden Kunst der Moderne

By (author) Lars Schneider

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Extent: 343 pages

Publisher: Brill | Fink

Subjects: Art & Art History

Series: Anfänge

Language: German

Paperback (Published)

(April 2016)

ISBN: 9783770556793

6.18 x 9.17 inches

Price: $69.00

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Seit Ende des 19. Jahrhunderts fällt der Blick der Schreibenden auf das Mediale, das zwischen ihnen und ihrer Welt liegt. Die page blanche ist Teil einer Materie, welche die tradierten Poetiken aushebelt. Um anfangen zu können, müssen die Schreibenden sich der Medialität ihres Tuns stellen. Mallarmé tut dies auf exemplarische Weise.

Diese Arbeit erforscht die page blanche in verschiedenen Sprachspielen über das Anfangen, die in der Literatur, der Architektur, der Malerei und der Psychoanalyse stattfinden und die weiße Seite unterschiedlich semantisieren. Sie erfolgen innerhalb eines von Mallarmé ausgemessenen Sprachspektrums, indem sie gegen das Mediale anschreiben oder das Sinnpotenzial autarker Formen erkunden. Da sich die Form aber so wenig in absoluten Sinn auflösen lässt wie der Sinn in absolute Form, ist diesen Text- und Weltentwürfen ein spezifisch modernes Scheitern eingeschrieben.

Studium der Romanistik (Französisch) und Germanistik an der Christian-Albrechts-Unversität zu Kiel; Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit der Arbeit “Medienvielfalt und Medienwechsel in Rabelais’ Lyon”; Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit der Arbeit “Die page blanche in der Literatur und bildenden Kunst der Moderne”, derzeit Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Französische und Spanische Literatur sowie Mediävistik (Prof. Dr. Bernhard Teuber) an der LMU München.

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