Die Kelten in Burgund

Historischer und archäologischer Überblick

By (author) Ulrich Erdmann

Book cover: Die Kelten in Burgund

Extent: 144 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: European Prehistory

Language: German

Hardback (Published)

(December 2012)

ISBN: 9783895009280

Price: $30.00

Out of stock

PDF (Published)

(January 2012)

ISBN: 9783954905980

Price: $25.00

The great variety of Celtic life in Burgundy and its change over time is documented in a presentation of over twenty individual site locations and areas. For Burgundy the Celtic past can be presented much better than for other regions – for two reasons. The high level of documented research gives us a great amount of detail for two exemplary sample sites, for Mont Lassois (Vix) representing the Fuerstensitz type of settlement, and for Bibracte (Mont Beuvray) representing the oppida system. And, secondly, it is a fortunate incident of surviving ancient literature that Gaius Iulius Cesar’s report on the Gallic war provides insight into the political structure and Iron Age society of East Central France in the first century BC, which we lack for other regions of Iron Age settlement.


English Summary: The great variety of Celtic life in Burgundy and its change over time is documented in a presentation of over twenty individual site locations and areas. For Burgundy, the Celtic past can be presented much better than for other regions – for two reasons. The high level of documented research gives us a great amount of detail for two exemplary sample sites: Mont Lassois (Vix) representing the Furstensitz type of settlement, and Bibracte (Mont Beuvray) representing the oppida system. And, secondly, it is a fortunate incident of surviving ancient literature that Gaius Iulius Cesar’s report on the Gallic war provides insight into the political structure and Iron Age society of East Central France in the first century BC, which we lack for other regions of Iron Age settlement. German text. German Description: Der Band fasst Erkenntnisse uber die keltische Phase der burgundischen Vergangenheit zusammen und gibt Hinweise, wo man Keltisches noch betrachten kann. Am Anfang des Bandes stehen als Glanzlichter die in Hugelgrabern gefundenen wertvollen und kunstvollen Erzeugnisse etruskischer und griechischer Herkunft. Sie zeigen Analogien zum Leben griechischer Helden und Parallelen zu den “Furstensitzen” Sudwestdeutschlands. Spuren von Handel und Handwerk weisen weitraumige Verbindungen auf, die spater auch auf militarischem Gebiet anzutreffen sind. Burgund nimmt an der Ausbreitung des uber das ganze Europa nordlich der Alpen verbreiteten latenezeitlichen Stils und an der Entwicklung der stadtahnlichen Siedlungsform der “oppida” teil. Fur diese Zeit erlaubt das Material einen Einblick in politische Strukturen, in Gesellschaft und privates Leben, die sich bei der Transformation in eine romische Provinz durchgreifend andern sollten. Eine Reihe von Fundstatten wird gesondert betrachtet.

  • By (author) Ulrich Erdmann

„(Der Band hat den) Charakter eines Handbuchs. Über die Hälfte des, Werkes ist allgemeinen Problemen der keltischen Periode des späteren Burgund gewidmet. (...) Insgesamt handelt es sich um zwei herausragende Publikationen, die in systematischer, fundierter anschaulicher und gut lesbarer Form die bisher vernachlässigte Geschichte des burgundischen<br/>Raums in der Antike nahebringen. Sie sind jedem an der Geschichte der burgundischen Landschaft Interessierten mit Nachdruck zu empfehlen.“<br/><br/>Franz Quarthal<br/><br/>In: Schwäbische Heimat, 2014. Heft 2, S. 232-233.<br/><br/>--------------------------------------<br/>„Für wenige Gegenden lässt sich ihre keltische Vergangenheit so gut darstellen wie für Burgund. Ein hoher Forschungsstand liefert detailreiche Berichte für den Fürstensitz auf dem Mont Lassois (Vix) und für das Oppidum Bibractc (Mont Beuvray). Ausserdem ist es ein Glücksfall der Überlieferung, dass Gaius Julius Caesars Bericht über den gallischen Krieg für das 1 Jh. v. Chr. Einblicke in die politischen Strukturen und die keltische Gesellschaft des östlichen Zentralfrankreichs gestattet, die für andere keltische Siedlungsgebiete fehlen. Eine gesonderte Darstellung von über zwanzig Fundorten und Gebieten lässt die Vielfalt und den Wandel des keltischen Lebens in Burgund erkennen.“<br/><br/>Von Dr. Rudolf Degen<br/><br/>In: helvetia archaeologica, Heft 175/176, Jahrgang 44. 2013.