Die Insolvenz von Zahlungs- und E-Geld-Instituten
By (author) Nikolaus C. Koch
Paperback (Published)
(December 2025)
ISBN: 9783428196494
6.18 x 9.17 inches
Price: $127.00
Out of stock
Im Gegensatz zu Kreditinstituten unterliegen Zahlungs- und E-Geld-Institute nicht der Einlagensicherung, stattdessen bestehen eigene Sicherungsvorschriften, welche die Kundengelder in der Insolvenz schützen sollen. Ob und inwieweit die Kundengelder in der Insolvenz des Instituts geschützt sind, wird für die einzelnen Sicherungsmethoden detailliert herausgearbeitet, um sodann auf Grundlage eines rechtsvergleichenden Blicks nach Großbritannien einen Vorschlag de lege ferenda zu unterbreiten
»The Insolvency of Payment and E-Money Institutions«: Unlike credit institutions, payment institutions and e-money institutions are not subject to deposit protection; instead, they have their own security regulations designed to protect customer funds in the event of insolvency. Whether and to what extent customer funds are protected in the event of the institution’s insolvency is examined in detail for the various protection methods, followed by a proposal de lege ferenda based on a comparative legal analysis of the United Kingdom.
1. Einleitung und Gang der Untersuchung
2. Zahlungsdiensterechtliche Grundlagen
Entwicklung des Zahlungsdienste- und E-Geld-Rechts – Regelungsstruktur des Zahlungsdiensterechts – Zahlungsdienstleister gem. § 1 Abs. 1 S. 1 ZAG – Begriff des Zahlungsdienstes und des E-Geld-Geschäfts – Verteilung der Insolvenzrisiken
3. Insolvenzrechtliche Folgen der Insolvenz eines Zahlungsdienstleisters
Auswirkungen der Insolvenz eines Zahlungsdienstleisters auf zahlungsdienstrechtliche Verträge – Schicksal von Guthabenforderungen gegenüber dem insolventen Zahlungsdienstleister – Schicksal erteilter Zahlungsaufträge
4. Sicherungsvorschriften für Zahlungs- und E-Geld-Institute
Einführung – Richtlinienvorgaben – Adressat der Sicherungspflicht – Gegenstand und Reichweite der Sicherungspflicht – Sicherung durch Vermögensseparierung gem. § 17 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 ZAG – Sicherung durch eine Versicherung oder eine andere vergleichbare Garantie gem. § 17 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 ZAG – Kombination verschiedener Sicherungsmethoden und Behandlung in der Insolvenz – Zwischenbefund zu den Sicherungsvorschriften und ihrer Ausgestaltung de lege lata – Rechtsvergleich zum englischen Recht – Vorschlag für eine Ausgestaltung de lege ferenda
5. Melde- und Nachweispflichten hinsichtlich der Sicherungsvorschriften sowie Eingriffsbefugnisse der BaFin
Melde- und Nachweispflichten des Instituts – Eingriffsbefugnisse der BaFin
6. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse und Ausblick
- By (author) Nikolaus C. Koch
»Insgesamt überzeugt die Dissertation durch eine sehr klare Gedankenführung, dogmatische Präzision und eine bemerkenswert gute Lesbarkeit trotz der Komplexität der Materie. Die Arbeit leistet einen substanziellen Beitrag zur wissenschaftlichen Durchdringung des Insolvenzrechts von Zahlungs- und E-Geld-Instituten und setzt zugleich wichtige Impulse für die rechtspolitische Diskussion. Die Lektüre schärft den Blick für ein praktisch hochrelevantes und aktuelles Themenfeld. Mehr kann man von einer juristischen Dissertation kaum verlangen, weshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung ausgesprochen werden kann.« Prof. Dr. Christian Mock, in: Zeitschrift für das gesamte Insolvenz- und Sanierungsrecht, 8/2026
—
Other Titles in this Series
Finanzierungsleasing und “arrendamiento financiero”.
Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum Finanzierungsleasing beweglicher Anlagegüter in Deutschland und Spanien.
Volume 102
Sanierungsplanung von Banken.
Inhalt, Funktion und Wirkung präventiver Krisenplanung zur Vermeidung von Bankeninsolvenzen.
Volume 221
Anerkennung ausländischer Konkurse in der Bundesrepublik Deutschland.
Eine Darstellung am Beispiel englischer, italienischer und französischer Insolvenzverfahren.
Volume 77
Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung der gesellschaftsrechtlichen und bankenaufsichtsrechtlichen Anforderungen an Risikomanagement auf Gruppenebene.
Volume 183
Das Sparkassenwesen in Deutschland und Frankreich.
Entwicklung, aktuelle Rechtsstrukturen und Möglichkeiten einer Annäherung.
Volume 147
Der Bereicherungsausgleich im Überweisungsverkehr
unter Berücksichtigung des Zurückweisungsrechts des Gutschriftempfängers und der Stornierungsbefugnis der Kreditinstitute.
Volume 118
Bankenrestrukturierung und Bankenabwicklung in Deutschland und den USA.
Ökonomische Notwendigkeit und rechtliche Analyse des Sonderinsolvenzrechts für Banken.
Volume 209
Die währungspolitischen Befugnisse der Deutschen Bundesbank.
Verwaltungsrechtliche Qualifikationen und Rechtsschutz.
Volume 53
Bankeninsolvenzen im Spannungsfeld zwischen Bankaufsichts- und Insolvenzrecht.
Regelungsziele, Anwendungsprobleme und Reformansätze, dargestellt am Beispiel des deutschen und des englischen Rechts.
Volume 166
Finanzierungsinstrumente mit Aktienerwerbsrechten.
Die gesellschaftsrechtlichen Grundlagen von Convertible Securities und wandelbaren Wertpapieren in Deutschland und den USA.
Volume 158
Drittgläubigerschutz bei Gesellschaftsfinanzierung mittels hybrider Finanzierungsinstrumente.
Zur gewillkürten und gesetzlichen Haftqualität von Dritten überlassenen Mezzanine-Kapitals.
Volume 223
Überschuldungsprävention durch verantwortliche Kreditvergabe.
Gleichzeitig ein Beitrag zur Verbraucherkreditrichtlinie 2008-48-EG und ihrer nationalen Umsetzung.
Volume 192
Wertpapiersammelverwahrung im italienischen Recht.
Eine rechtsvergleichende Untersuchung.
Volume 104
Financial-Benchmarks.
Manipulationen von Referenzwerten wie LIBOR und EURIBOR und deren aufsichts- und privatrechtliche Folgen.
Volume 210
Börsennotierte Immobilienaktiengesellschaften (REITs) in Deutschland.
Einführung und Umsetzung nach dem REIT-Gesetz.
Volume 184
Dänemark, Niederlande und Schweiz.
Die Vertretung verselbständigter Rechtsträger in europäischen Ländern, Teil III. Hrsg. von Walther Hadding - Uwe H. Schneider.
Volume 117
Die Sicherung eines Kredits aus dem unbeweglichen Vermögen des Schuldners im Recht der USA.
Volume 4
Die Sicherungsabtretung im deutschen und amerikanischen Recht
unter besonderer Berücksichtigung des Forderungskonflikts zwischen Geld- und Warenkreditgeber.
Volume 54
Central Counterparty – Zentraler Kontrahent – Zentrale Gegenpartei.
Über den Vertragsschluss an der Frankfurter Wertpapierbörse mittels des elektronischen Handelssystems Xetra unter Einbeziehung einer Central Counterparty.
Volume 167
