Die Inschriften der Elisabethkirche in Marburg

Gesammelt und bearbeitet von Julia Noll, unter Mitarbeit von Eva-Maria Dickhaut

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Extent: 360 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Early Modern & Renaissance Studies, Medieval Studies, Religious Studies

Series: Mainzer Reihe

Series volume number: 17

Language: German

Hardback (Published)

(July 2025)

ISBN: 9783752008913

7.48 x 10.63 inches

Price: $93.00

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The project aims at compiling and publishing all Latin and German inscriptions of the Middle Ages and the Early Modern period until 1650. Geographically, the collection currently covers Germany and Austria as well as South Tyrol. The findings are published in the DI volumes. Each volume comprises the inscriptions from one or several urban or rural districts or from a single city, issuing even smaller complexes separately in cities with particularly large numbers of inscriptions. The series includes both preserved original inscriptions and those which survive only as copies.


Der Band erfasst in 185 chronologisch geordneten Katalognummern die mittelalterlichen und fruhneuzeitlichen Inschriften der Elisabethkirche in Marburg.Herzstuck des sehr vielfaltigen und in mancherlei Hinsicht aussergewohnlichen Bestandes ist der goldene Elisabethschrein, der einst die Reliquien der 1235 heiliggesprochenen Landgrafin Elisabeth von Thuringen enthielt. Die Elisabethkirche diente bis ins 16. Jahrhunderts als Grablege der Landgrafen von Hessen, weshalb in der Kirche noch immer viele ihrer Grabdenkmaler zu finden sind, darunter das Hochgrab des ersten Landgrafen Heinrich I. oder jenes der Landgrafin Adelheid von Braunschweig mit der ersten figurlichen Darstellung einer Mutter mit ihrem Kind auf einem deutschen Grabmal. Hinzu kommen zahlreiche Aufschwor-, Wappen- und Amtsschilde aus der Zeit, als das Gotteshaus dem Deutschen Orden unterstand sowie einige Grabdenkmaler fur Landkomture der Ballei Hessen. Ein Highlight ist auch ein spatmittelalterlicher Bildteppich, der in acht Szenen das biblische Gleichnis vom verlorenen Sohn erzahlt. Abgerundet wird der Bestand durch Objekte der Glas-, Wand- und Tafelmalerei, vier Glocken und verschiedene kirchliche Ausstattungsstucke wie ein Sakramentshauschen, ein Messkelch, ein Leuchter und eine Kanzel. Der Band berucksichtigt nicht nur die noch erhaltenen Inschriften, sondern auch die zahlreichen heute verlorenen epigraphischen Zeugnisse. Eine bisher unbekannte Sammlung von Zeichnungen heute verlorener Grabplatten wirft ein neues Licht auf die Rolle der Elisabethkirche als Bestattungsort der Marburger Elite und wird im Abbildungsteil des Bandes erstmals publiziert.

  • By (author) Julia Noll
  • With Eva-Maria Dickhaut