Die Grafen von Diez (12.–14. Jahrhundert)

Handlungsspielräume eines mittelrheinischen Adelsgeschlechts

By (author) Matthias Kühlwein

Book cover: Die Grafen von Diez (12.–14. Jahrhundert)

Extent: 345 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Medieval Studies

Series: Geschichtliche Landeskunde

Language: German

Hardback (Published)

(September 2024)

ISBN: 9783515137447

6.69 x 9.49 inches

Price: $102.00

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Die Grafen von Diez gehoren zu den kleineren Adelsgeschlechtern unterhalb des Furstenstandes, mit denen eine Beschaftigung aus Sicht der alteren territorial- und verfassungsgeschichtlichen Forschung nicht lohnte, da ihre Herrschaft im Laufe des Spatmittelalters als eigenstandige Entitat aufhorte zu existieren. Lediglich einzelne Akteure, wie Graf Heinrich II. (1145-1189/90), der als einer der Helfer Kaiser Friedrichs I. Barbarossa zu uberregionaler Bekanntheit gelangte, fanden bisher das Interesse von Historikern. Matthias Kuhlwein greift ein Forschungsdesiderat zu einem Einzelfall auf und untersucht zugleich grundsatzlich in komparativer Perspektive die Handlungsspielraume eines kleineren Adelsgeschlechts. Dazu dekonstruiert er altere Forschungsnarrative und zeigt anhand detaillierter Quellenauswertung neue Sichtweisen auf die Handlungsweisen des Adels am Ubergang vom Hoch- zum Spatmittelalter auf. Im Fokus seiner Untersuchung, die sich an neueren sozial-, kultur- und politikgeschichtlichen Fragestellungen orientiert, stehen die Handlungen auf den Feldern Familie und Verwandtschaft, die Prasenz am Konigshof sowie die Ausgestaltung der adeligen Herrschaft.

Matthias Kühlwein studierte Geschichte und Historische Grundwissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und wurde 2023 mit einer von Christine Reinle betreuten Arbeit an der Justus-Liebig-Universität Gießen promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind Adels-, Kirchen- und Reichsgeschichte des hohen und späten Mittelalters, Vergleichende Landesgeschichte sowie die Historischen Grundwissenschaften Urkunden-, Siegel- und Wappenkunde.

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