Die »Christlich-deutsche Bewegung«

Eine Studie zum konservativen Protestantismus in der Weimarer Republik

By (author) Christoph Weiling

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Extent: 386 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte

Language: German

Hardback (Out of print)

(September 1998)

ISBN: 9783525557280

6.18 x 9.13 inches

Price: $69.00

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Das Verhältnis von Kirche und Nationalismus ist eines der zentralen Themen der Kirchengeschichte unseres Jahrhunderts. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet dieser Band, der die Eigenart der »Christlich-deutschen Bewegung« herausarbeitet.Diese gilt gemeinhin als eine Vorläuferin der »Deutschen Christen« – ein Urteil, das nach dieser Untersuchung nur noch bedingt gelten kann. In der Christlich-deutschen Bewegung spielten nämlich, neben der Idee der »Überparteilichkeit« im Sinne des politischen Konservativismus, auch durch Wichern und Stoecker beeinflußte volkskirchliche Vorstellungen eine entscheidende Rolle. Als volksmissionarische Bewegung in Wort und Tat öffnete sich die »Christlich-deutsche Bewegung« in der Erwartung einer missionarischen Gelegenheit für die völkische Bewegung; im Bestreben um Glaubensvertiefung stießen ihre Mitglieder auf christentumsfeindliche Tendenzen des Nationalsozialismus. 1933 ging daher ein Teil in den Deutschen Christen auf, nicht wenige aber fanden auch zur Bekennenden Kirche.


Das Verhältnis von Kirche und Nationalismus ist eines der zentralen Themen der Kirchengeschichte unseres Jahrhunderts. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet dieser Band, der die Eigenart der »Christlich-deutschen Bewegung« herausarbeitet.Diese gilt gemeinhin als eine Vorläuferin der »Deutschen Christen« – ein Urteil, das nach dieser Untersuchung nur noch bedingt gelten kann. In der Christlich-deutschen Bewegung spielten nämlich, neben der Idee der »Überparteilichkeit« im Sinne des politischen Konservativismus, auch durch Wichern und Stoecker beeinflußte volkskirchliche Vorstellungen eine entscheidende Rolle. Als volksmissionarische Bewegung in Wort und Tat öffnete sich die »Christlich-deutsche Bewegung« in der Erwartung einer missionarischen Gelegenheit für die völkische Bewegung; im Bestreben um Glaubensvertiefung stießen ihre Mitglieder auf christentumsfeindliche Tendenzen des Nationalsozialismus. 1933 ging daher ein Teil in den Deutschen Christen auf, nicht wenige aber fanden auch zur Bekennenden Kirche.

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