Die Bibliothek des Kardinals Giovanni d´Aragona (1456 bis 1485)
Illuminierte Handschriften und Inkunabeln für einen humanistischen Bibliophilen
By (author) Thomas Haffner
Hardback (Published)
(November 1996)
ISBN: 9783882268966
6.69 x 9.45 inches
Price: $98.00
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Seit der Einführung des Kardinalats im 11. Jahrhundert spielten die Kardinäle als gebildete, einflussreiche und finanzkräftige Männer eine zunehmend größere Rolle im Kulturleben ihrer Zeit, gerade auch als Auftraggeber von Kunstwerken.<br/>Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die wenig bekannte Persönlichkeit des Kardinals Giovanni d’Aragona, Sohn des Königs Ferrante I. von Neapel, und seine Büchersammlung. Im Wetteifer mit den großen Bibliophilen seiner Zeit erwarb der Kardinal im Laufe seines kurzen Lebens eine beachtliche Sammlung von insgesamt 60 mit Sicherheit nachweisbaren, zumeist eigens für ihn geschriebenen und illuminierten Handschriften und Inkunabeln. Anhand zeitgenössischer Quellen werden im Textteil der Arbeit die bewegte Biographie Giovannis und sein von der Kultur des aragonesischen Hofes in Neapel einerseits und der päpstlichen Kurie in Rom andererseits geprägtes intellektuelles Profil nachgezeichnet.<br/>Der Katalogteil der Arbeit verzeichnet sämtliche ermittelte Handschriften und Inkunabeln aus Giovannis Besitz mit kodikologischen Angaben, detaillierter Beschreibung und stilistischer Einordnung der Dekoration sowie mit Angaben zur Provenienz. 16 Farbtafeln und 80 s/w-Abbildungen zeigen die wesentlichen illuminierten Seiten sowie Vergleichsbeispiele. Ein ausführliches Register erschließt die historischen und kunsthistorischen Zusammenhänge.<br/>
Seit der Einfuhrung des Kardinalats im 11. Jahrhundert spielten die Kardinale als gebildete, einflussreiche und finanzkraftige Manner eine zunehmend grossere Rolle im Kulturleben ihrer Zeit, gerade auch als Auftraggeber von Kunstwerken.In dieser Arbeit werden die Zusammenhange zwischen der wenig bekannten Personlichkeit des Kardinals Giovanni d’Aragona, Sohn des Konigs Ferrante I. von Neapel und seiner Buchersammlung untersucht. Denn im Wetteifer mit den grossen Bibliophilen seiner Zeit erwarb der Kardinal im Laufe seines kurzen Lebens eine beachtliche Sammlung von insgesamt 60 mit Sicherheit nachweisbaren, zumeist eigens fur ihn geschriebenen und illuminierten Handschriften und Inkunabeln. Anhand zeitgenossischer Quellen werden im Textteil der Arbeit die bewegte Biographie Giovannis und sein von der Kultur des aragonesischen Hofes in Neapel einerseits und der papstlichen Kurie in Rom andererseits gepragtes intellektuelles Profil nachgezeichnet.Neben schriftlichen Zeugnissen zu Giovannis Bibliophilie werden Quellen und Uberreste seiner Aktivitaten als Bauherr sowie als Auftraggeber und Stifter kunsthandwerklicher Gegenstande dokumentiert. Weitere Kapitel beschaftigen sich mit der Entwicklung, Zusammensetzung und kunstlerischen Ausstattung der Buchersammlung.Entstanden die als Schulbucher definierbaren fruhen Handschriften Giovannis zumeist in Neapel, so liess Giovanni seit 1477 seine Codices vermehrt in Florenz schreiben, und in Rom u. a. bei dem Miniator Gasparo de Padua / Romano qualitatvoll illuminieren. Nach dem fruhen Tode Giovannis gelangten seine Bucher zunachst in die Bibliothek seines Vaters Ferrante I. Heute sind sie in ganz Europa und den USA verstreut.Im Katalogteil der Arbeit sind samtliche ermittelte Handschriften und Inkunabeln aus Giovannis Besitz verzeichnet mit kodikologischen Angaben, detaillierter Beschreibung und stilistischer Einordnung der Dekoration sowie mit Angaben zur Provenienz. 16 Farbtafeln und 80 s/w-Abbildungen zeigen die wesentlichen illuminierten Seiten sowie Vergleichsbeispiele. Ein ausfuhrliches Register erschliesst die historischen und kunsthistorischen Zusammenhange.
- By (author) Thomas Haffner
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