Delights of Harmony

James Gillray als Karikaturist der englischen Musikkultur um 1800

Edited by Melanie Unseld

Book cover: Delights of Harmony

Extent: 149 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Cultural Studies, Early Modern & Renaissance Studies, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Paperback (Published)

(January 2017)

ISBN: 9783412507893

8.54 x 6.97 inches

Price: $40.00

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Der englische Karikaturist James Gillray (1756-1815), der vor allem durch scharfe politische Karikaturen bekannt war, zeichnete mit spitzer Feder auch die lebendige Musikkultur in den Salons, Clubs und Wohnzimmern seiner Zeit. Ihm entgingen dabei weder die akustischen (Miss-)Tone noch die gesellschaftlichen Zwischentone. Was er in seinen Karikaturen festhielt, ermoglicht uns heute einen Eindruck von den Londoner Theaterquerelen um 1800 samt ihrem Sangerinnenkult, oder auch Einblicke in die alltagliche Musikpraxis der aristokratischen und burgerlichen Gesellschaft. Der Band enthalt zahlreiche musikbezogene Karikaturen James Gillrays und erganzt sie durch Texte zu den dargestellten Personen, Orten, Musikalien und Diskursen.


Der englische Karikaturist James Gillray (1756-1815), der vor allem durch scharfe politische Karikaturen bekannt war, zeichnete mit spitzer Feder auch die lebendige Musikkultur in den Salons, Clubs und Wohnzimmern seiner Zeit. Ihm entgingen dabei weder die akustischen (Miss-)Tone noch die gesellschaftlichen Zwischentone. Was er in seinen Karikaturen festhielt, ermoglicht uns heute einen Eindruck von den Londoner Theaterquerelen um 1800 samt ihrem Sangerinnenkult, oder auch Einblicke in die alltagliche Musikpraxis der aristokratischen und burgerlichen Gesellschaft. Daruber hinaus diente Gillray die Musik als visuelles Icon fur ubergreifende Themen: Harmonie und Zank, Geschlechterdiskurs und Gesellschaftskritik, Vereinskultur und Familienleben.Der Band enthalt zahlreiche musikbezogene Karikaturen James Gillrays und erganzt sie durch Texte zu den dargestellten Personen, Orten, Musikalien und Diskursen.

Melanie Unseld ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie studierte Historische Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaften in Karlsruhe und Hamburg, wo sie 1999 auch promovierte. Nach einem Lise Meitner-Habilitationsstipendium war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover am dortigen Forschungszentrum für Musik und Gender tätig. Sie dozierte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als Professorin für Kulturgeschichte der Musik und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie die Professur für Historische Musikwissenschaft vertrat. In Oldenburg zeichnete sie außerdem als Direktorin des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung verantwortlich, an der dortigen Fakultät für Sprach- und Kulturwissenschaften war sie außerdem seit 2015 Dekanin. Unseld habilitierte 2013 in Hannover über »Biographie und Musikgeschichte”. Zu ihren Herausgeberschaften gehören das »Lexikon Musik und Gender”, »Reclams Komponistenlexikon« sowie die Reihen »Europäische Komponistinnen« und »Biographik. Theorie – Kritik – Praxis”.

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