Bibliothek und Skriptorium des ehemaligen Klosters Lorsch
Katalog der erhaltenen Handschriften
edited by Michael Kautz
Hardback (Published)
(November 2016)
ISBN: 9783447106818
Price: $264.00
On back order
Der Katalog enthalt Beschreibungen aller heute noch erhaltenen 331 Handschriften aus dem Skriptorium und der Bibliothek des 764 gegrundeten Klosters Lorsch nahe Worms. Bereits unter Karl dem Grossen zur Reichsabtei aufgestiegen, kam Lorsch eine herausragende Bedeutung fur die Uberlieferung antiker und fruhmittelalterlicher Texte zu. Im 9. Jahrhundert war der Bibliotheksbestand nach Ausweis erhaltener Kataloge schon auf nahezu 500 Bande angewachsen, die zum grossten Teil im Kloster selbst geschrieben worden waren. Heute sind die insgesamt 331 teilweise fragmentarisch erhaltenen Manuskripte auf 73 Bibliotheken, Archive und Museen in Europa und den USA verstreut. Es handelt sich fast ausschliesslich um lateinische Handschriften, deren Entstehungszeiten – mit deutlichem Schwerpunkt im spateren 8. und im 9. Jahrhundert – von der Spatantike bis ins Spatmittelalter reichen und die, wenn nicht in Lorsch selbst hergestellt, aus Italien, England, dem Westfrankenreich und anderen Skriptorien ostlich des Rheins nach Lorsch gelangt waren. Die wissenschaftliche Erforschung des Lorscher Handschriftenerbes begann in der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts und fand ihren bisherigen Hohepunkt in den Studien des renommierten Handschriftenforschers Bernhard Bischoff, erganzt um Erkenntnisse Hartmut Hoffmanns. Alle Handschriften, denen die beiden Wissenschaftler Lorsch als Schrift- bzw. Bibliotheksheimat zugewiesen hatten, wurden in digitalen Reproduktionen in das Internetportal “Bibliotheca Laureshamensis – digital: Virtuelle Klosterbibliothek Lorsch” (www.bibliotheca-laureshamensis-digital.de) aufgenommen. Diese Beschreibungen werden nun in vorliegendem Katalog zusatzlich zum Druck gebracht und durch eine ausfuhrliche Darstellung des Forschungsstandes eingeleitet.
Der Katalog enthalt Beschreibungen aller heute noch erhaltenen 331 Handschriften aus dem Skriptorium und der Bibliothek des 764 gegrundeten Klosters Lorsch nahe Worms. Bereits unter Karl dem Grossen zur Reichsabtei aufgestiegen, kam Lorsch eine herausragende Bedeutung fur die Uberlieferung antiker und fruhmittelalterlicher Texte zu. Im 9. Jahrhundert war der Bibliotheksbestand nach Ausweis erhaltener Kataloge schon auf nahezu 500 Bande angewachsen, die zum grossten Teil im Kloster selbst geschrieben worden waren. Heute sind die insgesamt 331 teilweise fragmentarisch erhaltenen Manuskripte auf 73 Bibliotheken, Archive und Museen in Europa und den USA verstreut. Es handelt sich fast ausschliesslich um lateinische Handschriften, deren Entstehungszeiten – mit deutlichem Schwerpunkt im spateren 8. und im 9. Jahrhundert – von der Spatantike bis ins Spatmittelalter reichen und die, wenn nicht in Lorsch selbst hergestellt, aus Italien, England, dem Westfrankenreich und anderen Skriptorien ostlich des Rheins nach Lorsch gelangt waren. Die wissenschaftliche Erforschung des Lorscher Handschriftenerbes begann in der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts und fand ihren bisherigen Hohepunkt in den Studien des renommierten Handschriftenforschers Bernhard Bischoff, erganzt um Erkenntnisse Hartmut Hoffmanns. Alle Handschriften, denen die beiden Wissenschaftler Lorsch als Schrift- bzw. Bibliotheksheimat zugewiesen hatten, wurden in digitalen Reproduktionen in das Internetportal “Bibliotheca Laureshamensis – digital: Virtuelle Klosterbibliothek Lorsch” (www.bibliotheca-laureshamensis-digital.de) aufgenommen. Diese Beschreibungen werden nun in vorliegendem Katalog zusatzlich zum Druck gebracht und durch eine ausfuhrliche Darstellung des Forschungsstandes eingeleitet.
- Edited by Michael Kautz
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