Besiegelte Freundschaft

Die brandenburgischen Erbeinungen und Erbverbrüderungen im späten Mittelalter

By (author) Mario Müller Series edited by Angela De Benedictis Series edited by Gustavo Corni Series edited by Brigitte Mazohl-Wallnig Series edited by Daniela Rando Series edited by Luise Schorn-Schütte

Book cover: Besiegelte Freundschaft

Extent: 364 pages

Publisher: V&R unipress

Subjects: Medieval Studies

Series: Schriften zur politischen Kommunikation

Language: German

Hardback (Published)

(September 2010)

ISBN: 9783899717709

6.54 x 9.69 inches

Price: $107.00

On back order

Die verfassungsrechtliche Stellung und praktische Anwendung furstlicher Erbeinungen und -verbruderungen im spaten Mittelalter.


English summary: The medieval definition of friendship combined relational, legally binding and emotional concepts to form rules of conduct that also embraced political aspects of life. Royal hereditary settlements and fraternizations are particularly salient illustrations of this definition of friendship, as they set out in detail the conditions of friendship. They constituted an early form of foreign treaty that regulated neighbourly relations and dynastic succession. German text. German description: Im Begriff Freundschaft verbanden sich im Mittelalter verwandtschaftliche, rechtsverbindliche und emotionale Vorstellungen zu Verhaltensregeln, die auch die politischen Lebensbereiche erfassten. Furstliche Erbeinungen und Erbverbruderungen bilden diese Bedeutung von Freundschaft besonders deutlich ab, indem sie detailliert festlegten, welche Bedingungen sich mit Freundschaft verknupften. Sie waren eine fruhe Form aussenpolitischer Vertragswerke, die nachbar-schaftliche Beziehungen und dynastische Erbfolgeregelungen festlegten. In diesem Band wird am Verhaltnis der brandenburgischen Markgrafen zu Bohmen, Ungarn, Sachsen, Mecklenburg und Pommern anschaulich geschildert, auf welche Weise die hohen Erwartungen an Erbeinungen und Erbverbruderungen erfullt bzw. empfindlich gestort wurden: Welchen tatsachlichen Nutzen brachten diese Vertrage? Welche Bedingungen lagen diesen Freundschaften zugrunde? Was wussten die Fursten von Freund und Feind? Welchen Gefahren war Freundschaft ausgesetzt? Wer wurde zu den falschen Freunden gerechnet?

Dr. Mario Müller war von 2005 bis 2008 Promotionsstipendiat des Internationalen Graduiertenkollegs »Politische Kommunikation von der Antike bis ins 20. Jahrhundert« an den Universitäten Innsbruck und Frankfurt a. Main.
Seit 2009 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Geschichte der Technischen Universität Chemnitz.

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