‘Auf das Hören hören’
Überlegungen zu einer hörenden Pastoral im Horizont einer responsiven Phänomenologie
by Elisa Prkacin
Das Horen hat innerhalb der Praktischen Theologie einerseits seinen selbstverstandlichen Ort. Andererseits wird das Horen nicht selten missverstanden. Die Autorin beleuchtet den Begriff sowie das Phanomen des Horens und erschlieat wesentliche Grundmerkmale, welche fur eine Pastoral, die sich in dieser Zeit bewahren will, unverzichtbar sind. Im Zentrum der Analyse steht Bernhard Waldenfels phanomenologischer Ansatz vom Pathos des Horbar-Werdens, wodurch das Horen sich selbst uberschreitet und fur unvorhersehbare Uberschusse offnet. So verstanden wird das Horen zu einer Probe fur die Praktische Theologie. Das haufig bemuhte Phanomen der Resonanz wird aufgebrochen. Horen ist kein Wahrnehmungssinn, der Ordnung herstellt; vielmehr sind es Verletzlichkeit, Dissonanz und Unordnung, die das Horen kennzeichnen.
- By (author) Elisa Prkacin
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