Ästhetik des Charakteristischen

Quellentexte zu Kunstkritik und Streitkultur in Klassizismus und Romantik

Edited by Roland Kanz Edited by Jürgen Schönwälder Series edited by Uwe Baumann Series edited by Marc Laureys Series edited by Winfried Schmitz

Book cover: Ästhetik des Charakteristischen

Extent: 255 pages

Publisher: V&R unipress

Subjects: Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Hardback (Published)

(May 2008)

ISBN: 9783899714661

6.38 x 9.65 inches

Price: $99.00

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In der Kunstdiskussion um 1800 wird das »Charakteristische« zum Leitthema. Das Charakteristische wird als Wesenskategorie des Kunstwerks und die Charakteristik als Urteilsverfahren diskutiert. In diesem Diskurs wird versucht, sämtliche Freiräume zwischen dem Idealschönen und dem Hässlichen für die Literatur- und Kunstkritik auszuloten. Um 1800 steht nicht länger das klassizistisch Idealschöne im Vordergrund der ästhetischen Debatte, sondern das Verlangen, das Eigentümliche und vor allem auch das historisch bedingte Individuelle in der künstlerischen Gestaltung beurteilen zu können. Streitbar widmen sich Autoren wie Hirt, Goethe, Schlegel, Fernow, Schelling, Hegel und Solger dem Charakteristischen. Anhand einer chronologischen Anordnung der Texte, die erstmals die Abfolge von Schrift und Gegenschrift rekonstruiert, lässt sich diese Debatte gut verfolgen und kommentieren.

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