Archivalien und Archivare Preußens.

Ausgewählte Aufsätze. Mit einem Geleitwort von Jürgen Kloosterhuis.

By (author) Eckart Henning Introduction by Jürgen Kloosterhuis

Book cover: Archivalien und Archivare Preußens.

Extent: 280 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Medieval Studies, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Paperback (Published)

(September 2013)

ISBN: 9783428139194

6.18 x 9.17 inches

Price: $145.00

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Diese Beiträge stammen von einem »Insider« des höheren Archivdienstes, der sich jahrelang im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem mit dessen Entwicklung beschäftigte. Als Quellenkenner liefert er unverzichtbare Bausteine für eine (noch ungeschriebene) Gesamtgeschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert dieses ehem. Preußischen Zentralarchivs, das auch Ausbildungsstätte der Provinzialarchivare war (mit rd. 500 Personalnachweisen im Register).


These selected essays are written by an “insider” of the higher archival service, who himself spent many years as a consultant at the Geheimes Staatsarchiv Prussischer Kulturbesitz (Privy State Archives of Prussian Cultural Heritage) in Berlin-Dahlem, involved in its development. As a source expert, he provides indispensable building blocks for the (still unwritten) overall history of the former Prussian Central Archives from the 16th to the 20th century, which also served as a training center for provincial archivists. In Part II, Eckart Henning, together with Christel Wegeleben, prosopographically describes his predecessors and former colleagues over a hundred years (18741974), i.e., since the merger of the Geheimes Ministerialarchives with the Geheimes Staatsarchiv (Privy State Archives). These 144 individuals not only served an archive characterized by purely administrative and legal interests, nor did they yet consider themselves modern information brokers, but were historian-archivists. In an institution driven by research interests, they themselves worked as historiographers and authored specialized studies of lasting value. Henning then delves deeper into the biography of Reinhard Ludicke as the first Margraviate of Brandenburg’s provincial archivist, Reinhold Koser as the first Director General of the Prussian State Archives and innovator of the provenance principle, and Gottfried Wentz as the editor of the Germania sacra and the last acting director of the Prussian Secret State Archivesthe “most educated and distinguished authority in old Prussia,” as Wolfgang A. Mommsen described it. An index by Herzeleide Henning containing approximately 500 personal names concludes this volume with essays that are often cited, but sometimes published in obscure places, and are now finally more accessible again.

I. Teil

Archive Brandenburg-Preußens im 17. und 18. Jahrhundert. Überblick

Geschichte des Geheimen Staats- und Cabinets-Archivs zu Berlin bis zum Jahre 1820. Von Georg Wilhelm v. Raumer, herausgegeben von Eckart Henning

Die Leitung der Preußischen Archivverwaltung 1810–1945. Von Georg Winter, herausgegeben und ergänzt von Eckart Henning

50 Jahre Geheimes Staatsarchiv – 100 Jahre seit seiner Vereinigung mit dem Ministerialarchiv (1874–1924–1974)

Das Preußische Geheime Staatsarchiv zwischen Krieg und Frieden. Augenzeugenberichte April bis Mai 1945. Von Joachim Lachmann und Paul Freudenberg, herausgegeben und eingeleitet von Eckart Henning

Zeittafel zur Archivgeschichte Brandenburg-Preußens von den Anfängen bis 1874

II. Teil

Der erste Generaldirektor der Preußischen Staatsarchive, Reinhold Koser (1852–1914)

Archivare beim Geheimen Staatsarchiv 1874–1974. Mit Christel Wegeleben

Reinhard Lüdicke, der »Listenreiche« (1878–1947)

Im Kampf um Berlin. Aufzeichnungen über seinen Volkssturm – Einsatz vom 20. April bis 2. Mai 1945 in Berlin. Von Reinhard Lüdicke, mit einer Nachlaßübersicht herausgegeben und eingeleitet von Eckart Henning

Gottfried Wentz, »ein Stiefkind des Glücks?« (1878–1945)

Anhang

Curriculum vitae

Im Aufsatzband nicht enthaltene Beiträge über Archivalien und Archivare Preußens

Personenregister

Professor Dr. phil. Eckart Henning M.A. lehrt Archivwissenschaft und Historische Hilfswissenschaften der Neuzeit am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach einem Studium der Geschichte und Germanistik in Berlin (FU), Marburg/L. und Wien war er von 1970–1983 am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz tätig, zuletzt als Archivoberrat und Referent, ehe er zum Direktor des Archivs zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, ebenfalls in Berlin-Dahlem, ernannt wurde, das er von 1984–2006 leitete und das ihn anschließend in Honorarverträgen als Chronist beschäftigt. Er publiziert auf den Gebieten der thüringisch-fränkischen und brandenburg-preußischen Landesgeschichte, der Historischen Hilfswissenschaften, der Archiv- und Wissenschaftsgeschichte und ist Begründer und Herausgeber mehrerer Zeitschriften und Serien, Mitglied von Akademien, historischer Kommissionen, wissenschaftlicher Gesellschaften des In- bzw. Auslands und erhielt zahlreiche Preise.

  • By (author) Eckart Henning
  • Introduction by Jürgen Kloosterhuis

»Die Biographien der Spitzenbeamten führen mit Nachdruck das Selbstverständnis der preußischen Staatsarchive vor Augen, weit über ihre administrativen Aufgaben hinaus immer auch forschende Historiker zu sein. Nicht wenigen von ihnen verdankt die Geschichtswissenschaft grundlegende Untersuchungen und Editionen. Dies gilt auch für Henning.« Volker Dotterweich, in: Das Historisch-Politische Buch, 6/2014

»Es ist dem Autor und Herausgeber gelungen, das recht heterogene Material zu einem weitgehend einheitlichen, gut lesbaren Ganzen zusammenzufassen. [...] Die einzelnen Beiträge fügen sich zu einem weitgehend geschlossen wirkenden Diskurs über die Geschichte der brandenburg-preußischen Zentralarchive zusammen. Eine Zeittafel zur Archivgeschichte Brandenburg-Preußens von den Anfängen bis 1874, eine Liste ergänzender Publikationen über Archivalien und Archivare Preußens und das von Herzeleide Henning erarbeitet Personenregister ergänzen das Buch und erleichtern seine Benutzung. Für eine noch zu schreibende umfassende Geschichte der preußischen Archive hat der Autor wesentliche Bausteine bereitgestellt.« Hermann Metzke, in: Genealogie, 4/2014

»Und so kann uneingeschränkt gesagt werden, dass die Beiträge Eckart Hennings Archivgeschichte in ihrer besten Form bieten, die eine reine Personengeschichte hinter sich lässt, ohne allerdings die handelnden und teilnehmenden Personen zu vernachlässigen.« Ingeborg Schnelling-Reinicke, in: Forschungen zu Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 2/2014
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