Otto von Simson 1912–1993

Zwischen Kunstwissenschaft und Kulturpolitik

Contributions by Ingeborg Becker Contributions by Thomas W. Gaehtgens Contributions by Hans Gerhard Hannesen Contributions by Ingo Herklotz Contributions by Carola Jäggi Contributions by Bruno Klein Contributions by Karen Michels Contributions by Anna Maria Voci Edited by Ingeborg Becker Edited by Ingo Herklotz

Book cover: Otto von Simson 1912–1993

Extent: 286 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Art & Art History

Series: Studien zur Kunst

Language: German

Hardback (Out of print)

(October 2019)

ISBN: 9783412515973

6.93 x 9.69 inches

Price: $62.00

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Nach seiner Promotion bei Wilhelm Pinder in Munchen (1936) folgte die Exilzeit in England und Amerika. Ab 1951 wurde er zu einem der fuhrenden Mitglieder des renommierten Committee on Social Thought der Universitat Chicago. 1957 kehrte von Simson nach Europa zuruck und widmete sich u.a. als Standiger Delegierter bei der UNESCO in Paris der Erneuerung und Bewahrung des kulturellen Welterbes. 1964 wurde er Direktor des Kunstgeschichtlichen Instituts der Freien Universitat Berlin. Der vorliegende Band unternimmt eine vertiefende kunsthistorische Verortung seiner Schriften und kritische Wurdigung seines Lebenswerkes. Erstmals steht dabei auch der schriftliche Nachlass von Simsons fur die Forschung zur Verfugung.


Otto von Simson (1912-1993) zahlt zu den bedeutendsten deutschen Kunsthistorikern der Emigrantengeneration. Sein Lebensweg ist gepragt von den Erschutterungen des 20. Jahrhunderts. Hineingeboren in die grossburgerliche judisch-preussische Gesellschaft im Berlin der Wilhelminischen Epoche, setzten die politischen Umbruche des Nationalsozialismus der Kontinuitat seiner vorgezeichneten wissenschaftlichen Laufbahn ein jahes Ende. Nach seiner Promotion bei Wilhelm Pinder in Munchen (1936) folgte die Exilzeit in England und Amerika. Ab 1951 wurde er zu einem der fuhrenden Mitglieder des renommierten Committee on Social Thought der Universitat Chicago, 1957 kehrte von Simson nach Europa zuruck. Als Standiger Delegierter bei der UNESCO in Paris widmete er sich uber seine wissenschaftliche Tatigkeit hinaus der Erneuerung und Bewahrung des kulturellen Welterbes. 1964 liess er sich wieder in seiner Heimatstadt Berlin nieder. Hier wurde er Direktor des Kunstgeschichtlichen Instituts der Freien Universitat, wo er als streitbarer Konservativer die unruhigen 1968er Jahre miterlebte. Der vorliegende Band unternimmt eine vertiefende kunsthistorische Verortung seiner Schriften und kritische Wurdigung seines Lebenswerkes. Erstmals steht dabei auch der schriftliche Nachlass von Simsons fur die Forschung zur Verfugung.

Ingeborg Becker ist promovierte Kunsthistorikerin und ehemalige Direktorin des Bröhan-Museum in Berlin sowie Kuratorin zahleicher internationaler Museums-Ausstellungen und Autorin zu Themen zu Kunst und Kunstgewerbe 1900 bis 1930.

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