Geschichte und Fiktion

Zum Funktionswandel des frühen amerikanischen Romans

By (author) Oliver Scheiding

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Extent: 281 pages

Publisher: Brill | Schöningh

Series: Beitrage zur englischen und amerikanischen Literatur

Series volume number: 20

Language: German

Paperback (Out of print)

(March 2003)

ISBN: 9783506708311

6.18 x 9.17 inches

Price: $75.00

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Die Bedeutung des frühen amerikanischen Romans für die Ausbildung einer spezifischen Nationalliteratur manifestiert sich nicht erst in der Mitte des 19. Jh., sondern wesentlich früher und vor allem in dessen Fokussierung auf das Oppositionsverhältnis von Geschichte und Fiktion. Mit dieser These zeigt die vorliegende Untersuchung, daß die Umstrukturierung des Romans in der frühen amerikanischen Erzählliteratur (1780–1800) als organisatorisches Zentrum und Katalysator eines komplexen Prozesses fungiert, in welchem die Ordnung der literarischen Diskurse neu bestimmt wird. Anhand von repräsentativen Werken – Romanen von Hugh Henry Brackenridge, Charles Brockden Brown, William Hill Brown, Susanna Haswell Rowson und Royall Tyler – macht die funktionsgeschichtliche Studie die vielfältigen und je eigenen Strategien anschaulich, die frühe amerikanische Autoren entwickelten, um die bis zu diesem Zeitpunkt gültige Funktionsbestimmung der Literatur in Frage zu stellen und anschließend im Roman neu auszuhandeln.

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