Der griechisch-orientalische Religionsfonds der Bukowina 1783-1949

Kontinuitäten und Brüche einer prägenden Institution des Josephinismus

By (author) Kurt Scharr

Book cover: Der griechisch-orientalische Religionsfonds der Bukowina 1783-1949

Extent: 444 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Hardback (Published)

(February 2020)

ISBN: 9783205209263

6.89 x 9.65 inches

Price: $107.00

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Das Reformwerk Kaiser Joseph II. in der Bukowina


Im Zuge der Josephinischen Reformen kam es zur Auflosung von Klostern und zur grundlegenden Umgestaltung kirchlichen Eigentums. Die Bukowina war zu diesem Zeitpunkt noch eine junge Provinz des Habsburgerreiches. Konfessionell dominierte die orthodoxe Kirche. Bereits 1783 entstand auf Basis des Kirchengutes ein der Bukowina zugeordneter griechisch-orientalischer Religionsfonds. Diese Institution unterschied sich fundamental von katholischen Fonds, war sie doch von Beginn an regional verankert. Als grosster Grundbesitzer der Bukowina entwickelte sich diese Institution bis zu ihrer Auflosung 1949 zu einem die Region und Gesellschaft massgeblich pragenden Faktor. Die Analyse des Bukowiner Religionsfonds in seiner Bedeutung fur die Gestaltung, Entwicklung und Nationalisierung der Region sowohl als Teil der Habsburgermonarchie als auch Grossrumaniens ist Gegenstand der Monographie. Sie bietet einen uberraschend neuen Einblick in ein vernachlassigtes Forschungsfeld, weit uber die Region hinaus.

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