1 Samuel 27 – 2 Samuel 8

by Walter Dietrich

Book cover: 1 Samuel 27 – 2 Samuel 8

Extent: 762 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Biblical Studies

Language: German

Hardback (Published)

(May 2019)

ISBN: 9783788733650

6.65 x 9.45 inches

Price: $190.00

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Die Samuelbucher sind eine wichtige Quelle zur Geschichte Israels, sie setzen bedeutsame ethische und theologische Standards, und sie zahlen zur hohen Weltliteratur. Von der Antike bis in die Gegenwart – in der gesamten Judentums- und Christentums-, daruber hinaus in der Kulturgeschichte – wurden sie immer neu ausgelegt. Davon vermittelt Walter Dietrich einen Eindruck, entwickelt eigene Positionen und gewinnt neue Einsichten in die Quellenlage. Die biblische Darstellung des Aufstiegs Davids vom Anfuhrer einer Miliz zum Herrscher einer Doppelmonarchie wird neuerdings oft angezweifelt, ist im Kern aber ein nicht unplausibler Vorgang.


Die Samuelbucher sind nicht nur eine wichtige Quelle zur Geschichte Israels, sie setzen auch bedeutsame ethische und theologische Standards, und sie zahlen zur hohen Weltliteratur. Sie wurden von der Antike bis in die Gegenwart – in der gesamten Judentums- und Christentums-, daruber hinaus in der Kunst-, Literatur- und Musik-, erst Recht in der neueren Forschungsgeschichte – immer aufs Neue ausgelegt. Von alledem gibt dieser Kommentar einen Eindruck, und er entwickelt dazu durchaus eigene Positionen. Die hier ausgelegten Texte handeln von Davids Aufstieg vom Anfuhrer einer Miliz zum Herrscher einer Doppelmonarchie: ein neuerdings oft angezweifelter, im Kern aber nicht unplausibler Vorgang. Allerdings reichen die Quellen nur hochst teilweise bis ins 10. Jh. zuruck; erst um 700 v. Chr. wurden altere Einzeluberlieferungen und zwei “Erzahlkranze” zu einem “Hofischen Erzahlwerk” verbunden, das im 6. Jh. auf mehreren deuteronomistischen Redaktionsstufen noch weiter bearbeitet wurde.Der “Biblische Kommentar” bietet Gelegenheit, all diesen Aspekten nachzugehen. Zugrunde liegt das bewahrte Schema der Reihe: Zu jeder Perikope wird alle erreichbare Spezialliteratur aufgefuhrt. Unter “Text” erfolgt eine eigene, nah am Urtext bleibende Ubersetzung, die ausfuhrlich textkritisch fundiert wird. Unter “Form” rucken die formale Gestaltung des Textes, sein Aufbau, seine Struktur, die verwendeten sprachlichen Kunstmittel (z. B. Leitworter und Chiasmen), die Charakterisierung der Erzahlfiguren u. a. in den Blick. Die Rubrik “Ort” untersucht erwahnte Ortlichkeiten, aber auch den literaturhistorischen Ort des Textes bzw. seiner Schichten, dazu die historische Verortung seiner Aussagen. Unter “Wort” werden die einzelnen Abschnitte, Satze und Worter interpretiert und dabei auffallige Details – etwa sprachlicher, sachkundlicher, historischer, theologischer Art – erortert. Unter “Ziel” schliesslich geht es, oft unter Ruckgriff auf die Rezeptionsgeschichte, um die Frage, was an dem jeweiligen Text das besonders Auffallende und Bleibende ist.

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