Der Arbeit nachgehen?

Auseinandersetzungen um Lebensunterhalt und Mobilität (Österreich 1880-1938)

By (author) Sigrid Wadauer Series edited by Sebastian Conrad Series edited by Ulrike von Hirschhausen

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Extent: 432 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Business & Economics, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Industrielle Welt

Language: German

Hardback (Published)

(August 2021)

ISBN: 9783412505714

6.34 x 9.25 inches

Price: $87.00

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Ausgangspunkt sind umstrittene Praktiken und Erwerbstatigkeiten, die bisher kaum systematisch in die Geschichte von Arbeit integriert wurden, die meist wenig eintraglich und unsicher, manchmal auch verboten waren sowie mit einem hohen Mass an Mobilitat verbunden: vom Wanderhandel und -gewerbe, uber das Umherziehen zur Arbeitssuche bis hin zum Betteln und Vagabundieren. Denn zur Geschichte von Arbeit gehort auch all das, was im Laufe der Zeit als Nichtarbeit oder als nicht “richtige” Arbeit verstanden wurde. Auf der Grundlage vielfaltiger Quellen stellt die Autorin nicht nur behordliche Massnahmen und Praktiken dar, sie rekonstruiert systematisch Interaktionen und bezieht dabei auch wesentlich die Perspektiven jener mit ein, die sich auf solche umstrittene Weisen ihren Lebensunterhalt organisierten.


Die Studie untersucht, wie in der Habsburgermonarchie bzw. osterreich von 1880-1938 neue Vorstellungen und Hierarchien von Arbeit erzeugt, verhandelt und durchgesetzt wurden. Statt einen bestimmten Begriff von Arbeit zu postulieren, werden Auseinandersetzungen uber Arbeit und Lebensunterhalt zum Gegenstand gemacht. Ausgangspunkt sind umstrittene Praktiken und Erwerbstatigkeiten, die bisher kaum systematisch in die Geschichte von Arbeit integriert wurden, die meist wenig eintraglich und unsicher, manchmal auch verboten waren sowie mit einem hohen Maa an Mobilitat verbunden: vom Wanderhandel und -gewerbe, uber das Umherziehen zur Arbeitssuche bis hin zum Betteln und Vagabundieren. Denn zur Geschichte von Arbeit gehort auch all das, was im Laufe der Zeit als Nichtarbeit oder als nicht ‘richtige” Arbeit verstanden wurde. Auf der Grundlage vielfaltiger Quellen stellt die Autorin nicht nur behordliche Maanahmen und Praktiken dar, sie rekonstruiert systematisch Interaktionen und bezieht dabei auch wesentlich die Perspektiven jener mit ein, die sich auf solche umstrittene Weisen ihren Lebensunterhalt organisierten.

Sigrid Wadauer ist promovierte und habilitierte Historikerin und lehrt am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien.

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