Max Weber – Der revolutionäre Wandel zur Moderne.

Nichtlegitime Herrschaft und Demokratisches Charisma.

By (author) Antonio Scaglia

Book cover: Max Weber – Der revolutionäre Wandel zur Moderne.

Extent: 175 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Social Sciences 

Language: German

Paperback (Published)

(March 2024)

ISBN: 9783428191208

6.18 x 9.17 inches

Price: $102.00

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Die Stadt im Abendland stellt für Weber einen Schlüsselfaktor jeder Gesellschaft dar. Die demokratische Stadt markiert einen weiteren revolutionären Schritt hin zur Moderne. Stammeszusammenschlüsse, Synoikismos, bürgerliche Städte, Gemeinden und Staaten werden von spezifischen Formen der Herrschaftslegitimation flankiert. Anfänglich dominiert die göttliche Legitimierung, während die demokratische Moderne diese Fähigkeit den Beherrschten zuschreibt.


English summary: Max Weber. The Revolutionary Change to Modernity. Non-legitimate Power and Democratic Charisma: Occidental City is, according to Weber, the key factor in every society. The democratic city signifies a revolutionary step towards modernity. Tribal aggregations, synoecisms, bourgeois cities, municipalities, and states are accompanied by specific forms of power legitimization: initially, divine legitimation predominates, then democratic modernity attributes this role to the governed citizens. In The City, non-legitimate power and democratic charisma provides alternative modes of legitimization. German description: Der Stadt kommt bei Max Weber eine zentrale Rolle als sozialer und kultureller Grundstein jeder Kultur zu. Im Okzident markiert sie historisch betrachtet den revolutionaren Weg hin zur Moderne. Die historischen Formen der Aggregation, von Stammen und Synekismus bis hin zur mittelalterlichen Stadt, der Stadt als Kommune und den Staaten, stehen den Legitimierungsformen der Herrschaft gegenuber, die in Webers methodologischen Aufsatzen zu Idealtypen verfestigt werden. Die Herrschaft gottlichen Ursprungs und die revolutionaren Veranderungen, die zur demokratischen Moderne fuhren und diese grundlegende Aufgabe den Beherrschten zuschreiben, erlauben es dem monumentalen Werk von Max Weber, speziell dem Aufsatz Die Stadt, nicht-legitimer Herrschaft und dem demokratischen Charisma aussergewohnliche Formen einer solchen Legitimierung zu verleihen. Auf diese Formen der demokratischen Legitimierung wird im Pressebericht uber Max Webers Wiener Vortrag von 1917 verwiesen, der in der MWG, der kritischen Gesamtausgabe des Werks, veroffentlicht wurde.

1. Teil: Die Stadt und Die Nichtlegitime Herrschaft Die Stadt und die nichtlegitime Herrschaft. Ziele, Methode, Aktualitat - Die Stadt. Die nichtlegitime Herrschaft als Grundbegriff 2. Teil: Die Stadt. Entstehung und Evolution im Okzident Die Stadt. Ziele, Methode, Perspektiven - Verbruderung - Stadtgemeinde und feudale Vision von Otto von Freising und Rahewin - Grundleitlinien des Bandes Die Stadt - Grundbegriff und Kategorien der Stadt - Das Burgertum 3. Teil: Nichtlegitime Herrschaft und Antiautoritares Charisma Italienische Stadte im Mittelalter und Probleme der Staatssoziologie 4. Teil: Nichtlegitime Herrschaft und demokratisches Charisma, kritisch gesehen Nichtlegitime Herrschaft und herrschaftsfremde Umdeutung des Charisma - Schlussbemerkung. Kritischer Blick auf die Moderne Nachwort. Kritische Uberlegungen und Auseinandersetzungen Bibliografie Sachregister, 1. Teil: Die Stadt und »Die Nichtlegitime Herrschaft«
»Die Stadt« und die »nichtlegitime Herrschaft«. Ziele, Methode, Aktualität – »Die Stadt«. Die »nichtlegitime Herrschaft« als Grundbegriff

2. Teil: »Die Stadt«. Entstehung und Evolution im Okzident
»Die Stadt«. Ziele, Methode, Perspektiven
– »Verbrüderung« – Stadtgemeinde und feudale Vision von Otto von Freising und Rahewin – Grundleitlinien des Bandes »Die Stadt« – Grundbegriff und Kategorien der Stadt – Das Bürgertum

3. Teil: »Nichtlegitime Herrschaft« und »Antiautoritäres Charisma«
Italienische Städte im Mittelalter und »Probleme der Staatssoziologie«

4. Teil: Nichtlegitime Herrschaft und demokratisches Charisma, kritisch gesehen
Nichtlegitime Herrschaft und herrschaftsfremde Umdeutung des Charisma – Schlussbemerkung. Kritischer Blick auf die Moderne

Nachwort. Kritische Überlegungen und Auseinandersetzungen

Bibliografie

Sachregister

“Antonio Scaglia (Storo, TN, Italy). Education: Bachelor, Licentia PhD Sc. Soc., Thomas Aq. Universitas, Rome (1967). Univ Dipolom in Political Science, University of Padua (1972). Spec Certificate: Methods and Technics for Social Research, New York City University (1973). Full Professor of Sociology, Trento University (1994) at Faculty of Economics and Sociology. Some publication: Sacro e legittimazione del potere (1972); Community and Development strategy (1978); Sociologia italiana del primo Novecento. The conflict between sociology and dictatorship (ital.) (1994); Max Weber’s ideal type of illegitimate rule (2001); Democracy and Empire (2018); Digital sociology. Critical Introduction (ital.) (2019).”

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